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der Rubrik "Zuhause gefunden"
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Bruno – die Überschrift für sein Happy End könnte lauten „was lange währt, wird endlich gut“... viele Monate wartete er bei uns auf seine Menschen. Die hat er inzwischen im Ruhrgebiet gefunden. Marc und seine Frau können sich ein Leben ohne ihren Bruno nicht mehr vorstellen und ein kleines bisschen stolz sind sie auch, denn in der Hundeschule ist Bruno einsame Spitze. Anfangs etwas verunsichert, kratzt er heute bereits am Zaun, weil er gar nicht schnell genug hinkommen kann. Die Leine ist inzwischen fast zu einem Fremdwort geworden und Probleme mit anderen Hunden gibt es ebenfalls nicht – eben ein wirklicher spanischer Traumhund. Und wie Familie Bartsch wünschen auch wir uns, dass sich hoffentlich noch recht viele Familien dazu entscheiden, einem herrenlosen Vierbeiner aus Spanien ein Heim für immer zu geben ... 

 


 

Diego – ehemals Icod – ist gemeinsam mit seinem Brüderchen Marcos dem Tod gerade noch einmal von der Schüppe gesprungen, hatte man das Geschwisterduo schlichtweg direkt in einer Mülltonne entsorgt. Für diesen alles andere als schönen Lebensbeginn werden beide heute allerdings mehr als entschädigt, denn beide leben heute im Hundeschlaraffenland. Diego jedenfalls scheint sich an seine Mülltonnenzeit Gott sei Dank nicht mehr zu erinnern und ist ein kleiner lieber Welpe, der sich wo immer er auftaucht, nur Freunde macht ... 

 

.... vielleicht können wir hier auch bald Fotos von seinem Brüderchen Marcos zeigen ...


 

Face alias Ramon hat sein ganz persönliches Körbchen im Hause Kessel in Krefeld bezogen. Dort teilt er nun alles mit 3 Kindern und 2 Katzen. Lt. Frau Kessel ist Face ein absoluter sanfter – nicht bellender – Traumhund, der sich super mit allen 2- u. 4-Beinern versteht ... 


 

Nena – die kleine Kämpferin überlebte als einzige von einem 7er-Rottweiler-Wurf ... verantwortungsvolle Menschen waren hier gefragt, zählt die kleine Rotti-Dame zumindest in Bayern u. NRW zu den sog. „Listenhunden“ ... das Glück war jedoch auf ihrer Seite. In Schleswig-Holstein darf sie nun ganz normaler Hund sein und teilt sich ihr neues Heim mit einer stattlichen, aber ebenso sanftmütigen Rotti-Hündin ... 

 


 

FollowMe wurde nach ihrer Erstvermittlung von ihren Besitzern schweren Herzens zurückgegeben, da man dem quirligen Welpen nicht genug Zeit widmen konnte. So kam FollowMe als erster Pflegehund in unsere Pflegestelle zu Frau Marx ... und es hätte fast nicht anders sein können – sie musste einfach für immer bleiben und der Grund dafür heißt unter anderem Santos ... wer würde es schon fertig bringen, so ein hübsches Paar noch einmal zu trennen?? 


 

Ja, es gibt sie diese sonst so unscheinbaren Hunde, die in der Menge eher untergehen, die aber als Einzelhund betrachtet erst zu dem werden, was sie eigentlich sind ... Dani ist ein solcher Hund. Mit ihrem Wesen wickelte sie alle innerhalb kürzester Zeit alle um die Pfote, ihr Schönheitsfehler, der Überbiss, für ihre Menschen gar nicht mehr sichtbar ... umso größer war auch die Riesenträne, die Pflegemama Martina beim Abschied im Knopfloch trug, als Dani dann bei Familie Spranz ein wunderbares Zuhause fand (in dem es sich übrigens wunderbar Schinkenbrote klauen lässt ...) 


 

Partida - Was hat dieses arme Geschöpf alles mitmachen müssen?? Tagelang humpelte sie mit einem gebrochenen Bein durch die Berge, die erste OP, die ihr Bein retten sollte, schlug fehl... wochenlange Klinikaufenthalte, dann doch die Amputation ... vergebliches Warten auf Menschen, die eine Podenca mit 3 Beinen aufnehmen ... und dann haben sie sich gemeldet ... Partidas Familie aus Süddeutschland und es ist, als wären sie alle füreinander bestimmt gewesen.... Der Anblick dieses Bildes treibt uns die Freudentränen in die Augen ... Liebe Hochreiters, wir sind Euch unendlich dankbar, dass ihr dieser lieben Maus eine Chance gegeben habt und wir wünschen Euch von Herzen eine wunderbare Freundschaft mit ihr... 


 

Bei der kleinen Pecci, die heute KIRA heißt, hatten wir anfangs große Bedenken, ob sie den Kampf ums Überleben überhaupt gewinnen würde, weil sie die kleinste u. schwächste Hündin im ganzen Wurf war. Die Angst war jedoch Gott sei Dank unbegründet und Kira, die kleine Nachzüglerin entwickelte sich dann doch noch prächtig.  Bei Familie Zacharias fand sie dann auch noch ein tolles Zuhause ... kann man mehr Glück im Leben haben? Inzwischen besucht klein Kira die Welpengruppe und macht sogar schon „sitz“ u. „platz“... 



 

Kiras Brüderchen Timo verschlug es nach einer strapaziösen Anreise, die mit einer Zwangsübernachtung der Flugpaten mitsamt Timo in einem Düsseldorfer Hotel endete, endlich mit einem Tag Verspätung in sein neues Heim nach Luxemburg. Dort hält der kleine Knirps Sylvie u. Charles ganz schön auf Trab... so beißt er gerne anderen Hunden mit seinen Babyzähnchen in die Hinterbeine, macht schon mal Pipi auf dem Schulranzen der Kinder u. wenn Sylvie ihn am Halsband fasst und „pfui“ sagt, schreit er wie am Spieß, als wollte sie ihm das Leben nehmen ... die Betten der gesamten Familie wurden sämtlichst ausprobiert und er braucht immer eine Menschenmama um sich herum. Verlässt jemand das Haus, wird vorher laut der Familienrat gerufen und eine neue Ersatzmama bestimmt. Momentan kämpfen Sylvie u. Charles noch mit der Stubenreinheit, denn draußen ist es ja viel zu kalt oder zu windig - hatte der Wind den kleinen Kerl draußen sogar einfach mal umgeblasen ... so eine Frechheit.... jedenfalls treiben uns die Berichte über Timos Heldentaten regelmäßig die Lachtränen in die Augen und wir können den nächsten kaum erwarten .... 

 


 

Aus unserer kleinen Senta wurde ein richtiges Nordlicht ... sie hat trotz ihrer schon etwas älteren Tage ein tolles Zuhause in Oldenburg gefunden. Passend zu den kälteren Gefilden wird ihr Fell nun länger u. auch den ersten Schnee gab es schon zu besichtigen. Ansonsten spielt u. tobt sie lt. ihrer Familie wie ein kleiner Floh und solange es bei einem Floh bleibt, hat man in Oldenburg das Flöhe hüten gut im Griff ... 


  

Charly (ehemals Tero) ist einer der Quadrilla-Welpen, deren Mutter überfahren wurde. Im Okt. 2003 
fand auch er bei unserer Pflegemama Jana ein Zuhause für immer und ist inzwischen ein vollwertiges Familienmitglied. Im Dezember durfte er auch gleich mit in den Ski-Urlaub nach Neuglashütten am Feldberg. Anfangs war man ja dem Schnee gegenüber noch etwas skeptisch, kam man als Spanier ja schließlich von der Sonne verwöhnt nach Deutschland, aber nichts desto trotz war das mit dem Schnee dann doch irgendwie eine tolle Sache und man fand eine Menge Spaß daran. Trotz seines stolzen Alters von 4 ½ Monaten ist sein Lieblingsplatz immer noch bei Mama Jana auf dem Schoß ... oder falls der mal gerade nicht zur Verfügung steht, turnt er am liebsten auf dem Sessel von Papa rum ... 


Nachdem Elsas Frauchen Sabine Trottenberg die ersten Fotos vom 9er-Rudel im neuen Zuhause auf unserer HP entdeckt hatte, fühlte sie sich regelrecht „verpflichtet“ uns Fotos ihrer Elsa zu schicken, die ebenfalls aus dem 9er-Rudel stammt und vormals bei uns Buffy hieß. 


 

Ganz so groß wie Paul ist sie noch nicht, aber sie wächst bereits wie verrückt und bringt es mit ihren vier Monaten auch schon auf eine SH von 53 cm.  Frau Trottenberg schreibt, dass ihre Elsa total süß, sehr sanft und auch sehr gelehrig ist. Im Wald hat Elsa nun nach anfänglicher Zurückhaltung auch schon jede Menge Spielkameraden gefunden und tobt sich dort mit ihresgleichen so richtig aus. 

Herr Trottenberg, der anfangs keinen zweiten Hund wollte und den Frauchen Trottenberg erst 2 Wochen lang bearbeiten musste, ist auch total vernarrt in die Spanierin und liegt regelmäßig bei und mit Elsa auf dem Boden. Auch ein Namensschild hat er ihr schon besorgt, falls sie doch mal verloren gehen sollte (sicher ist sicher....). 

Bei Familie Trottenberg sind Mensch und Tier total begeistert und unsere Vermittler hatten was Elsas Zuhause angeht, mal wieder genau den richtigen Riecher .... 


Eigentlich sollte die kleine Lupi erst einmal zu einer unserer Pflegestellen auf die Reise gehen, da wir zwar einen Flug nach Deutschland hatten, für Lupi aber noch keine endgültige Familie gefunden war. Wir bieten unseren Flugpaten immer gerne an, uns doch schon im Vorfeld auf der Insel einmal zu besuchen, um so auch schon einmal ihren Schützling, den sie begleiten werden, kennen lernen zu können und so kam es, dass Familie Kramer uns einen Besuch abstattete, ihre kleine Reisebegleitung Lupi kennen lernte und die kleine Maus Kramers so in ihren Bann zog, dass man kurzerhand beschloss, Lupi selbst zu adoptieren ...  Lupi fühlt sich inzwischen bei Familie Kramer pudelwohl, die Temperaturen in diesem Land lassen jedoch sehr zu wünschen übrig .... aber auch hier konnte für die kleine bibbernde Lupi, die noch Teneriffa-Temperaturen gewohnt ist und sich buchstäblich erst ein dickeres Fell zulegen muss, schnell Abhilfe geschaffen werden ... 

 

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