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der Rubrik "Zuhause gefunden"
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Daggy – die kleine Powermaus hält Frauchen Susan und Herrchen Jan ganz schön auf Trab. Die kleine Hundedame sei anhänglich wie ein kleines Kind, was Susan u. Jan jedoch unheimlich schön finden.  Zudem sei Madame auch ein kleiner Gourmet u. man merke, was sie auf Teneriffa auf den Straßen so gefressen habe. Trockenfutter? Nein Danke ... Wurstbrot? Ja bitte! Aber hier sind Frauchen u. Herrchen rigoros und greifen auch schon mal durch ... die menschlichen Leckereien sind ohnehin ziemlich vielseitig und so werden sowohl Laptop-Kabel als auch Wiener Würstchen gleichermaßen als fresstechnisch für gut befunden. ... ansonsten liebt sie Frauchens Sportschuhe und vor allen Dingen Herrchen ... aber sie ist ja auch eine Dame ;-)) 

Erziehungstechnisch wird es da schon schwieriger, denn Daggy hat wohl in ihrer Zeit auf der Straße oft Prügel bezogen und ist ein mega-sensibles ängstliches Seelchen, das sofort anfängt zu zittern u. zu winseln, wenn man eigentlich mal ernsthaft rügen müsste ... aber mit einem Leckerchen und vieeel vieeel Streicheleinheiten hoffen die neuen Hundeeltern Daggys Ängste etwas abbauen zu können.  Gassigehen ist das Allergrößte – so viele Eindrücke und Menschen und alle mögen die fesche Maus mit dem rosa Halstuch und den großen Ohren. 

Morgens geht’s mit Frauchen dann immer ein bisschen joggen und hinterher wird weitergeschlafen, bis sie es vor Neugierde nicht mehr aushält, wenn es in der Küche raschelt und klimpert ... dann wird mal eben um die Ecke gelugt und halt unter dem Tisch in der Küche weiter geschlafen....


 

Die hübsche Ebony (Escobal-Höhlenkinder / Podi-Husky-Mix-Wurf) – man könnte sie fast als kleine ‚Mogelpackung’ bezeichnen, denn die hübsche Hundedame sieht ja eigentlich nach allem anderen aus, nur nicht gerade nach einer Podenco-Husky-Mischung ... 

Ebonys Familie Gütte brachte von vorne herein allerbeste Adoptions-Voraussetzungen mit. Sie haben lange gesucht, bis sie mit Ebony für sich den richtigen Hund gefunden haben. Bereits im Vorfeld haben sie sich über Wochen vor der endgültigen Entscheidung (Ebony ist der erste Hund) auf diversen Hundeplätzen über Auswahl, Erziehung etc. informiert und später regelmäßig die Hundeschule mit Ebony besucht. 

 

Inzwischen hat Ebony eine SH von ca. 55 cm und gerade ihre Kastration überstanden. Wie alle Wurf-Geschwister ist sie ein "Sausewind" und sehr, sehr temperamentvoll. Familie Gütte nimmt es mit Gelassenheit und fordert Ebony entsprechend auf dem Hundeplatz, mit dem Fahrrad oder beim Joggen ... 

 

Sie hat so ihren eigenen Kopf, weiß ihre Familie genau "zu nehmen"; aber alle sind sehr glücklich mit ihr - jeder "Hundekenner", den Fam. Gütte auf den Spaziergängen trifft, hält Ebony für einen Retriever-Hovawart-Mischling und alle lachen, wenn sie hören, dass sie eigentlich ein Podi-Husky-Mix sein sollte. Na ja, sie schlägt ja auch wirklich aus der Art im Vergleich zu ihren Geschwistern.... 


 



 

Eileen – Sausewind Nr. 2 aus unserem Wurf der Podenco/Husky-Mix-Welpen wohnt jetzt zusammen mit ihrem  Hundekumpel Pauli im Hause Noering. Täglich werden kleine Ringkämpfchen um Seile, Stöcke und Co. ausgetragen und Eileen hat die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben, Chefin von Pauli zu werden, was aber nun einmal nicht funktioniert, denn Pauli als gestandener Hundemann weiß natürlich auch was er will ...  Eileen läuft inzwischen ohne Leine über die Felder, nur in den Wäldern muss sie (widerwillig) an die 5 m-Leine.  Nun steht ja das Herbstlaubvergnügen vor der Tür und wir sind sicher, dass Eileen und Pauli dies in vollen Zügen genießen werden, sind doch beide Könige im Mäuseaufstöbern .... 

 

Eileens Herrchen Bodo hat sich übrigens eine Menge Mühe gemacht und seiner Spanierin eine liebevoll gestaltete Internet-Seite gewidmet ... Wer mehr von Eileen (und Pauli) lesen möchte, sollte sich unbedingt reinklicken auf  Eileens HP 

www.eylin.urania.com

 



Die heute schon nicht mehr ganz so kleine Droga hat inzwischen ebenso wie auch ihr Bruder Drogi das große Los einer eigenen Familie gezogen. Droga u. Drogi  ... da mag sich sicher manch einer fragen, wie wir denn auf solche seltsamen Namen kommen. Elke assoziiert auf Teneriffa die vielen Hunde immer mit ihren Fundorten. Droga u. ihr Brüderchen konnte sie der ‚Obhut’ von Drogensüchtigen entziehen und so wurde das Geschwisterduo kurzerhand Droga und Drogi genannt. 

Heute hat unsere ehemalige Droga einen etwas klangvolleren Namen, nämlich Laika und wohnt in dem schönen Städtchen Grafschaft ... und auch in diesem Fall hat wieder einmal zusammen gefunden, was zusammen gehört, denn Laika und Frauchen Claudia sind ein Herz und eine Seele ... 

 



 

 

Gut Ding will manchmal Weile haben, das merken wir gerade bei der Vermittlung von Podencos immer wieder, obwohl es uns gerade im Fall unserer Hundeschönheit Mora sehr gewundert hat, dass sich erst so gar niemand für diese Traumhündin interessierte. Mehrere Monate lebte Mora bei Pflegemama Ann-Katrin in Hannover in der Pflegestelle ... doch das Warten hat sich am Ende gelohnt, denn irgendwann meldete sich Moras heutige Familie bei Vermittlerin Simona u. Moras Vermittlung nahm endlich Formen an. Inzwischen ist Mora in einem Dorf mit 2.500 Einwohnern bei Familie F. in der schwäbischen Alb zuhause und teilt sich ihr Zuhause dort mit Hundefreundin Baby aus Griechenland. Ganze 14 Std. Autofahrt hin u. zurück nahm ihre Familie auf sich, um ihre Traumhündin ins neue Zuhause zu holen. Inzwischen hat Mora sich prima eingelebt u. genießt ihr fast Teneriffa-ähnliches Leben in den unendlich weiten Wiesen und Wäldern der schwäbischen Alb. Hatte Mora anfangs Probleme, ihre langen Beine zu koordinieren (langer Bremsweg!!), trabt sie heute ganz ohne Leine und sehr elegant mit stolz erhobenem Haupt durch die Landschaft und auch ansonsten hat die einst als Jagdhündin ausgediente Maus heute alles, was ein Hundeherz sich so wünschen kann ... 

 

 


 

 

Dass in Juanas Adern spanisches Blut fließt, kann auch ihr jetzt deutscher Nachname ‚Wagner’ nicht vertuschen. Juana ist im neuen Zuhause rund um die Uhr auf Entdeckungstour und wenn es nach Juana geht, ist es natürlich auch ein Muss, dass Ersthündin Hanni UND ihre große zweibeinige Rudelführerin, Frauchen Katharina, immer an ihrer Seite sind, um sie zu beschützen. Nein, alleine bleiben ist gar nicht schön, aber auch gezielt versprühter spanischer Hundecharme verhindert nicht, dass Frauchen doch immer wieder mal probiert,  auszubüchsen ... aber eigentlich lässt sich ja auch mit Hanni allein prima spielen und kuscheln ... 

 

Ansonsten wird alles probiert, einem zwischen die Pfoten und die Schnute kommt ... 

 

und auch wenn man noch soooo viel entdecken könnte und möchte, macht auch die stärkste Hundefrau dann irgendwann einmal schlapp ... aber Gott sei Dank ist der nächste Morgen ja nicht weit, wo bereits die nächsten Abenteuer warten .... ach ja, Hund in der richtigen Familie müsste man sein ;-))) 

 

 



LARA - jetzt  LOLA

 

Wie ein Tornado eroberte LOLA das Heim von Ehepaar R. aus Bornheim b. Bonn. Unsere bildschöne spanische Tänzerin ist die unangefochtene Nummer Eins in Ihrer neuen Umgebung – sehr zum Leidwesen der schon vorhandenen Katzen, die bei LOLAs Anblick lieber das Weite suchen. 

In einem wunderschönen Haus mit grossem Garten kann LOLA nun das Leben in vollen Zügen geniessen. Hier ist immer jemand Zuhause, und bei den Nachbarn ist sie auch ein gern gesehener Gast, speziell bei der Familie der Tochter, die gleich nebenan wohnt. Wenn LOLA mal der Sinn nach einer ausgedehnten Bewegungsrunde steht, hat Herr R. schnell das Fahrrad klargemacht und dann geht es ab auf große Tour in die nahegelegenen Felder! 

LOLA, wir wünschen Dir und Deiner Familie eine wunderbare Zeit zusammen, habt weiterhin soviel Spass, wie es uns diese Bilder sehen lassen! 

 



 

EMMA

 

Unsere kleine Emma hat bei Familie W. in Köln ihr neues Heim gefunden und wird dort nach Strich und Faden verwöhnt. Neben liebevollen Streicheleinheiten von den kleinen Frauchen gibt es noch ausgedehnte Joggingrunden im angrenzenden Park mit den Grossen. 

Als kleines Würmchen wurde sie mit ihren Geschwistern in einer abgelegenen Ecke in einer Felsspalte entdeckt. Dort hatte Mama Esca ihre Kinder vor der grausamen Umwelt versteckt. Mit einer spektakulären  Rettungsaktion, die aufgrund des Geländes sehr gefährlich für Mensch und Tier war, konnten Emma und ihre Geschwister und natürlich die Mutterhündin in Sicherheit gebracht werden. 

Der außergewöhnliche Einsatz hat sich für alle Seiten gelohnt! Wenn Mama Esca jetzt auch noch so ein schönes Plätzchen wie Töchterchen Emma fände, wäre die Welt noch runder (s. unter Zuhause Gesucht). 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Familie W. und wünschen ihr noch wunderschöne Jahre mit unserer „blauäugigen Felsmaus“! 

 



 

 

Aus unserer ehemaligen schüchternen Maus ist „Madam 1000 Volt geworden. So wird sie liebevoll genannt von ihrer Familie. Sie rennt und spielt den ganzen Tag mit ihren Hundekumpels im Garten und ist nie müde. Selbst mit dem Kater kann man gut durch den Garten „jagen“. Falls mal keiner zum Toben da ist, müssen die gerade frisch gepflanzten Blumen herhalten – aber Frauchen sieht es gelassen. Stundenlang könnte man Linda beim Spielen zuschauen und sich erfreuen, wie aus einem ehemaligen Straßenhund ein so glückliches Tier geworden ist. Wir sagen einfache DANKE, liebe Familie Flechsig, für Ihre Liebe und Geduld! 

 



 

 

Garo – einer unserer kleinen Gomera-Welpen, fand bei Frauchen Silke in der Eifel ein Heim für immer. Die schon vorhandene Hündin Freia begrüßte den kleinen Neuankömmling ganz herzlich und forderte ihn gleich zum Spielen auf, was klein Garo jedoch erst einmal alles andere als geheuer war, vermisste er doch noch seine Geschwister und alles war noch sooo neu... Aber Freia gab nicht auf und versuchte es gleich am nächsten Tag noch einmal – da war dann das Eis  gebrochen und zu zweit lässt sich ja so ein Garten nun mal auch wirklich viel besser unsicher machen ... ein wirklich tierisches Vergnügen bereitet es den beiden, Frauchens Wäsche beim unter der Leine herflitzen ordentlich wehen zu lassen ... aber das sieht Frauchen eigentlich ganz locker. Tauziehen ist auch klasse, schließlich muss man ja schon mal  anfangen sich durchzusetzen bei der „Großen“. So ein Hundelebend ist wahrlich anstrengend und zwischendurch geht gar nichts mehr - außer einem Abstecher auf das Sofa, wo erst mal bei einem Schläfchen neue Kräfte getankt werden müssen – und mit Kuscheltier lässt sich auch ganz prima einschlafen. Wir sagen Dankeschön Silke für dieses schöne Zuhause u. mal abgesehen davon, dass es in Deutschland nicht so warm wie auf La Gomera ist, wird es klein Garo ganz bestimmt an nichts fehlen ... 

 

 


Bobbel alias Bobby – seine Vermittlung gehört ganz klar zu den schönsten Vermittlungen unserer Vereinsgeschichte. Bobby saß 7 Jahre seines Hundelebens auf einigen qm Beton in einem spanischen Tierheim bei uns auf Teneriffa. Durch Zufall entdecken wir die arme Hundeseele, die teilnahmslos an jeglichem Geschehen in der Ecke seines Zwingers lag u. noch nicht einmal in den Freilauf wollte.  Sein Blick sprach Bände – als wollte er sagen: geht ruhig weiter, ich habe die Hoffnung ohnehin aufgegeben. Gab es eine Chance auf Vermittlung für Bobby? Schwierig, da er mit seinen ca. 8 Jahren nicht nur schon einige Hundejährchen auf dem Puckel hatte, noch schwieriger, weil ihm der rechte Vorderlauf zur Hälfte fehlte. Er hatte ihn sich in einer Tellerfasse abgerissen und das Bein war halb amputiert worden. Sein Anblick beim Laufen mit dem in der Luft rudernden Stumpf sehr gewöhnungsbedürftig ....  und gerade deshalb wollten wir das fast Unmögliche für ihn möglich machen, nahmen ihn mit und setzten ihn auf Platz 1 unserer Vermittlungsliste. Lange suchten wir nach einer Familie, denn nicht nur dass es galt, liebe Menschen zu finden, die sich an seinem fehlenden Beinchen u. seinem Alter nicht störten, er brauchte zudem ein ebenerdiges Zuhause mit dennoch genügend Auslauf ... 

 

Über ein Jahr lebt Bobby,  der heute Bobbel gerufen wird, nun schon ein neues endlich lebenswertes Leben in Deutschland und vor Menschen wie Fam. Aretz können wir nur den Hut ziehen. Sie adoptierten Bobbel ohne wenn und aber ... er sollte einfach nur noch ein bisschen glücklich sein dürfen und das ist er.  Bobbels Zuhause ein Paradies – es passte einfach alles u. es sollte wohl so sein, dass er diesen Menschen begegnen durfte! Er teilt sein Heim mit zwei spanischen Hundedamen, nennt 5000 qm eingezäuntes Grundstück am Rande eines Naturschutzgebietes sein Zuhause. Seine Menschen haben für ihre Hunde Ruhe- u. Liegeplätze im Garten geschaffen, eine Spielecke u. alles, wovon jedes Hundeherz nur träumen kann. Auch Bobbel muss wohl gedacht haben, er sei aus einem bösen Traum erwacht. Anfangs wollte er nichts von diesen neuen Annehmlichkeiten mit seinen spanischen Hundefreundinnen teilen – alles seins u. alle Aufmerksamkeit nur für ihn... hätte es ihm einer verübeln können, wo er 7 Jahre lang nur eine Nummer war? Mit viel Liebe hat Fam. Aretz aus Bobbel wieder einen glücklichen Hund gemacht u. Bobbel? – er ist nur dankbar für diese 2. Chance u. würde am liebsten den ganzen Tag nur beschmust werden u. Eifersüchteleien gibt es schon lange nicht mehr. Seine Menschen nehmen sich viel Zeit für ihre Hunde u. Bobbel genießt neben seinem täglichen Freilauf im Garten immer noch einen kurzen Extra-Spaziergang, weil er aufgrund seines Handycaps natürlich mit den beiden spanischen Damen bei den täglichen Spaziergängen nicht mithalten kann ... aber in der Sonne aalen, Bälle aus der Luft abschnappen oder Löcher buddeln gehört zu seinen größten Leidenschaften u. es fehlt ihm an nichts. 

 

Gemeinsam genießen die 3 ihre Liegeplätzchen im Garten ... 

und auch abends macht es sich das kleine Rudel richtig gemütlich .... 

Bobbel – eine unserer schönsten Vermittlungen! 1000 Dank Fam. Aretz, dass Bobby bei Euch noch einmal die Chance bekam, zu leben!

 


 

Paul – alias Peludito hat inzwischen im Hause Haas-Langner Einzug gehalten. Seine Menschen haben ihn schon sehr ins Herz geschlossen – ein Leben ohne Paul? nach nur wenigen Tagen bereits kaum noch vorstellbar. Paul ist leidenschaftlicher Sammler aller brauchen Utensilien, die in seine Hundepfoten gelangen ... ganz welpentypisch kann man ja zum Zernagen fast alles gebrauchen. Paul schmeckt buchstäblich alles, seien es Bettdecken oder Zeitungen .... sein Rudel sieht´s gelassen u. es gibt ja auch die anderen Seiten, die ruhigen, verschmusten und mehr brauchen wir glaube ich nicht zu schreiben, denn die Bilder von Paul an der Seite seiner Herrchen sprechen Bände – großes happy end für einen einst herrenlosen Hund aus Teneriffa – Danke! 

 


 

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