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der Rubrik "Zuhause gefunden"
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Unseren ehemaligen Schützling ‚Drogi’ konnten wir drogensüchtigen Spaniern entziehen und bewahrten ihn so vor einem Leben an der Kette, das wir uns besser auch gar nicht erst ausmalen. ‚Drogi’ wurde in die liebevolle Obhut von Familie Zander vermittelt, wo dieses erste Kapitel seines noch jungen Hundelebens dann auch mit einem Namenswechsel gänzlich ad acta gelegt wurde. Heute hört der Charmeur auf den Namen Chico und es fehlt ihm an nichts. Er hat sich zu einem Prachtkerl entwickelt und hierbei größentechnisch alle Mutmaßungen in den Schatten gestellt. Er bringt es heute bereits auf stolze 41 kg bei einer Schulterhöhe von 60 cm (das muss wohl an der guten Pflege liegen ;-) ...) und ein paar cm an Größe wird er sicherlich noch zulegen. Ansonsten ist er ein absolut ruhiger und lieber Vertreter, der sich allen Lebenslagen anpasst. Auf dem Hundeplatz macht er sich sehr gut und auch im Winterurlaub ist er mit seinen Menschen schon gewesen – allerdings hatte Fam. Zander so ihre liebe Mühe, ihn aus dem Schnee wieder rauszubekommen, denn die weiße Pracht macht ja sooo viel Spaß! Wahre Zandersche Hundeliebe bewies Chicos Frauchen als sie im Hotel mit Entsetzen feststellen musste, dass für Chico neben dem Bett kein Platz zum schlafen vorhanden war – kann Hund nicht zum Frauchen, muss Frauchen halt zum Hund und so nächtigte man gemeinsam mit dem Hund im Wohnraum,  bis am nächsten Tag vom Hotel ein adäquates – Chico-gerechtes – Zimmer zur Verfügung gestellt werden konnte ... 

Wir jedenfalls danken Fam. Zander von Herzen für das tolle Zuhause und wünschen uns für all unsere anderen Vierbeiner, dass sie auch so tolle Familien finden mögen .... 

 



  

 

Tino – alias Nino bewohnt heute sein Körbchen in Norddeutschland und begeistert seine Rudelführer Wilma u. Wolfgang T. jeden Tag aufs Neue ...  Die ersten Eindrücke in Deutschland waren wohl doch etwas zuviel für den kleinen Kerl (er verbrachte noch 3 Tage in liebevoller Obhut von Pflegefrauchen Petra N., weil seine neuen Menschen noch in Urlaub weilten), bis es dann gen Stuhr in sein neues Zuhause ging. So vergingen erst einmal einige Tage, wo klein Tino noch recht verschüchtert Angst vor allem und jedem hatte, nicht so recht fressen wollte und ein eingeklemmter Schwanz sein Markenzeichen waren ... Heute weiß der kleine Kerl ganz genau wo er hingehört und die Tage der Eingewöhnung gehören längst der Vergangenheit an.  Seine Rudelführer lieben ihn heiß u innig, obwohl klein Tino die Rudelführerschaft gelegentlich auch gerne mal in Frage stellt ;-)) und meint, er hätte mehr zu sagen ...   ansonsten sind kuscheln, spielen und schmusen seine Lieblingsbeschäftigungen.  Die Gartensaison wird wohl erst im Sommer richtig eröffnet, denn die kalten Temperaturen in Deutschland sind dann doch nicht so sein Ding und nach einer kurzen Inspektionsrunde saust man lieber gleich wieder rein in die warme Wohnung. Nachbarhündin Biene ist Tino trotz ihrer Größe eine liebe Freundin.

Zur Hundeschule geht klein Tino auch schon und die Grundkommandos beherrscht er schon perfekt – apropos perfekt – die perfekte Position zum gemeinsamen Fußball-gucken mit Herrchen hat er auch schon gefunden – auf Herrchens Schoß!

 

 


 

Cheyenne – alias Tere – fand ihr Traumzuhause in den Niederlanden bei Familie Freund und wohnt nun in einem wunderschönen großen Landhaus direkt an einem See und Wäldern gelegen. Cheyennes Mitbewohner (Hunde, Katze, Kaninchen) genießen "Luxus pur". Beide Hunde sind ‚Beleger’ eines eigenen riesigen Flauschkissens im Wohnzimmer, jeweils eines großen Korbes inklusive "Vorratsknochen" (neben den Schlafkissen natürlich!) sowie stolze Bewohner eines eigenen (ja!) Zimmers mit einem Bett, in dem sie nächtigen. 

Der Kater des Hauses – schon ein älterer Herr – stellte von vorne herein klar, dass alles, was jünger und größer ist als er, ihm entsprechend Respekt zu zollen hat und Cheyenne hat schnell gelernt ;-). Auch die einäugige Kaninchendame Beauty versetzte Cheyenne in großes Entzücken und bis dato gab´s aus dem Hause Freund nur Berichte eines harmonischen Zusammenlebens. 

So hoffen wir, dass Chayenne ihr Glück zu schätzen weiß und die Wahnsinns-Tierliebe von Familie Freund nicht ausnutzt. Sie fühlte sich jedenfalls gleich zu Hause, nahm sofort Lady´s Schlafkissen in Beschlag, stahl ihren Knochen (obwohl sie bereits 2 eigene hatte) und versuchte, die Couch zu erobern... die Wandlung vom Aschenputtel zur Prinzession  - für Cheyenne ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. 

 



Vista – auch sie hat endlich ein Zuhause gefunden! Unsere Freude hierüber ist riesig, mangelte es bei dieser so tollen Hündin wieder mal schlichtweg an passenden Interessenten und derweil eine um die andere Woche ins Land ging, wo Vista liebevoll von ihrer Pflegefamilie ver- und umsorgt wurde, der dortige Rüde Sky sich ohnehin schon hoffnungslos verliebt hatte und wir schon fast davon ausgingen, dass Vista sicherlich irgendwann von ihren Pflegeeltern noch ganz adoptiert wird, weil sie sie irgendwann nicht mehr abgeben können, meldeten sie sich dann doch noch, die Menschen, zu denen Vista passen könnte – Ingo u. Kathleen R.. Am Wochenende traf man sich zum Schnupper-Besuch in Zülpich, gehören zum Haushalt von Ingo u. Kathleen immerhin bereits 2 Hunde, 8 Katzen und diverse Hühner.... Bettina und auch unser Pflegefrauchen waren sich nach kurzer Zeit bereits ganz sicher, dass dies genau das richtige Zuhause ist und Vista? ... sie kannte keine Verwandten mehr, ließ sich gleich bei ihrem neuen Herrchen auf dem Schoß nieder als hätte sie nie woanders gelegen ... 

Liebe Familie R. – vielen Dank, dass Vista einen Platz in Eurer Familie bekommen hat und ein ganz dickes Dankeschön auch an Familie Laubenthal, die Vista über Wochen hervorragend betreut, ausgebildet und beschmust hat, wovon Familie R. nun profitiert, denn sie haben eine stubenreine, wohl erzogene Hündin bekommen, die Kinder über alles liebt und sehr sanft im Umgang mit ihren Artgenossen ist ... 

 

 



 

Candy – hinter diesem Namen verbirgt sich für unsere Bettina von Pro Animal nicht nur ein bezauberndes Hundemädchen, sondern viel viel mehr ... Erinnerungen an eine Woche bei Elke auf Teneriffa, die Bettina wie uns alle, die schon einmal dort waren, in den Bann dieser Insel, der Menschen und natürlich all unserer Hunde dort gezogen hat und seither nicht mehr los lässt ... Nun ist auch Bettina endgültig gefangen in unserem Club derer, die unentwegt die Sehnsucht plagt zurück auf diese Insel zu wollen, weil sie in nur einer Woche zu einem Stück Heimat wurde. Ein Stück dieser neuen Heimat  hat sich einen riesengroßen Platz in Bettinas Herzen erschlichen – Candy. 

Bettinas erster Besuch bei Elke im September und wir alle ahnen schon was kommt: hoffentlich verliebst du dich nicht’ sind unsere Worte bei ihrer Abreise und wir wünschen ihr eine wunderschöne Zeit bei Elke und den Hunden. 

Das Schicksal aber wartete bereits in der Tierklinik von La Orotava. Wie formulierte Bettina es selbst so schön? 

„Es saß dort wie ein großes, gefräßiges Loch und sagte: du kannst mir nicht entrinnen – aber ganz ehrlich, versucht habe ich es wie wild. Allerdings sah es in diesem Moment nicht so besonders furchterregend aus. Es war winzig klein, hatte ein braun-weißes Teddygesicht und riesige Kulleraugen. Das einzig Störende an diesem Bild war die Riesenplastikhalskrause. Die wurde aber durch ein hektisch wedelndes schmutziggelbes Schwänzchen zur Nebensache. Elke sagte mir, das sei ein Fundhund von unserem Verein mit Namen CANDY, sie sei frisch kastriert und wir könnten sie am übernächsten Tag holen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon verbotene Visionen im Kopf, die ich schnell wieder an die Seite schob“....

In den verbotenen Visionen hatte Bettina  Candy schon adoptiert und ihre Vernunft appellierte unentwegt: Bettina, du hast schon 2 Hunde und ein Pferd ... 

Aber Schicksal ist eben Schicksal ... nach einem kurzen Pflegeaufenthalt bei Bettina Zuhause, einem Dreier-Hundegespann, das sich wider Erwarten richtig prima verstand und einer schlussendlich gescheiterten Vermittlung mit vielen vielen Tränen von Bettinas Seite, kam dann doch zusammen, was zusammen gehört ... 

 

 

Candy hatte sich ihr Zuhause längst selbst ausgesucht ... bei einer Frau mittleren Alters, die auszog mit 50 kg Übergepäck, ihr Schicksal auf Teneriffa zu finden und Bettina kann alle Teneriffa-Besucher nur warnen: 

 

... seid wachsam: Das Schicksal verbirgt sich oft hinter einer Plastikhalskrause und einem schmutzig gelben Schwänzchen! 


 

Zuwachs im Hause Klein/Stefan ... seit dem 12. November hat Enrico, einer unserer Husky-Mixe nun Damengesellschaft, und zwar haben sowohl seine Menschen als auch er selbst sein Herz an die hübsche Colline aus dem Wurf der Collie-Mixe verloren. Zugegebenermaßen ist Enricos Hundeleben nun auch noch doppelt schön, denn mit seinesgleichen – und dazu noch so einer charmanten Hundedame -  spielt und tobt es sich auch zu Hause eben doch viel besser, auch wenn sich Herrchen und Frauchen bislang alle Mühe gegeben haben ... und nach dem Raufen lässt man sich dann zu einem gemeinsamen Schläfchen irgendwo nieder und gibt gelegentliche Zufriedenheitsgrunzer von sich ... 

Liebe Fam. Klein/Stefan – wir freuen uns, dass Ihr bereits zum 2. Mal einem unserer Hunde ein Heim gegeben habt und sind ganz sicher, dass Colline an der Seite von Enrico bei Euch das Hundeparadies auf Erden hat  - Danke! 
 
   

 



 

Eigentlich haben wir schon oft überlegt, ob wir nicht eine „vorher“ – „nachher“-Seite einrichten sollen, Oscar wäre sicher auch ein guter Kandidat hierfür ...  Die beiden oberen Fotos zeigen ihn an seinem Fundtag. Damals war er ziemlich verwahrlost und mitgenommen .... ein Besuch beim Hundefrisör schaffte schnell Abhilfe und aus ‚Aschenputtel’ Oscar wurde ein bildschöner Hundemann, für den das Telefon Sturm schellte... Heute wohnt Oscar längst in Deutschland, hat dort eine Lebensgefährtin namens Chica gefunden und ist rundum glücklich ... Die Fotos, die sein Frauchen Petra Jesinger-Borst uns geschickt hat, brauchen wir daher gar nicht mehr kommentieren, denn sie sprechen einfach für sich ... –



Benji – unser ehemaliges Findelkind ist nun schon seit 2 Jahren bei Gisela u. Gertrud im Raum Düsseldorf zuhause. War Benji zu Anfang noch sehr ängstlich, ist sie heute eine fröhliche, aufgeweckte und ausgeglichene Hundedame, die Spaziergänge über alles liebt und viele Spielgefährten hat... und so ganz nebenbei sogar schon ein bisschen Karriere gemacht hat:  Sie war mit ihrer Familie schon bei einigen Hundeausstellungen, allerdings solche der stressfreien Art, wo die Kandidaten sich frei bewegen können, raufen, toben, spielen und neue Kontakte zu anderen Hunden bekommen. Eine Jury aus dem Publikum entscheidet dann, wer der oder die Gewinnerin des Tages wird. So hatte Benji jeweils eine Menge Spaß, gewann hier und da schon eine Menge Pokale (warum ist der Preis eigentlich kein Riesenleckerchen?) und belegte dieses Jahr im Juni 2004 zudem den 1. Platz bei der Wahl zum schönsten Mischling Düsseldorfs, gehörte schon 2 x zu den drei schönsten Mischlingen Viersens und auch in Willich landete sie auf dem 2. Platz ... -  Welcher Hundebesitzer wäre da nicht zurecht ein bisschen stolz!? 

  


 

Erinnert Ihr Euch noch an Toby?? Er wurde mit seinen 8 Hundejahren von jetzt auf gleich zum Notfall, da sein alleinstehendes Frauchen nach einem Krankenhausaufenthalt ins Pflegeheim musste – nur für Toby war dort leider kein Platz.  Aber auch für Toby fand sich trotz seines Alters noch ein ganz tolles Plätzchen in Deutschland bei Frau Dr. Rohde, die Toby bis zum Tag seiner Ankunft mangels Internet noch nie gesehen hatte und der es auch ganz egal war, wie er aussah ... „ Wir sind beide nicht mehr jung und wir sind beide allein und das soll sich für uns beide wieder ändern“. Die Abholung von Toby bei Bettina in Bonn war dann wirklich ziemlich ergreifend, denn hier hatte mal wieder zueinander gefunden, was zueinander gehört ... (Bettinas Kamera hatte an diesem Tag übrigens leichte Aussetzer u. spuckte die Bilder auch nur noch  rosa-rot aus ... eine Mischung aus gelb u. schwarz-weiß, war das einzige, was aus den leider verkorksten Bildern noch erkennbar zu machen war ...) 


León alias Ebro – der Letzte im Bunde unseres Wurfs der Escobal-Höhlenkinder – vervollständigt nun diese Rubrik und möchte seinen Geschwistern, die sich hier bereits "der Öffentlichkeit gestellt haben"  insofern natürlich in nichts nachstehen ...  wurde doch auch er von wunderbaren Zweibeinern –  Nayra G. u. Christian S.  -  aus Frankfurt a. M. adoptiert, die ihm den Hundehimmel auf Erden bereiten - 

 

 

Mit seinen nun knapp 9 Monaten ist er noch immer ein kleiner, verspielter Racker... (und wenn es nach seinen Menschen geht, soll das auch hoffentlich noch lange so bleiben). Das kleine 'Höhlenkind' ist inzwischen zu einem stattlichen Hundejungen mit inzwischen fast 65 cm Schulterhöhe herangewachsen, hat eine Wahnsinns-Power und Kondition und hält seine Zweibeiner ganz schön auf Trab. Andererseits ist er ein unglaublich sozialer u. umgänglicher Kerl, der in seiner Gegend schon eine Menge Kumpels und Spielgefährten gefunden hat – von der nicht kleinen Zahl an Menschen-Fans einmal ganz abgesehen! Aber wen wundert das bei so einem hübschen Kerlchen. 

León kann auch schon von richtigen Reise-Abenteuern berichten: neben zahlreichen Waldausflügen in den Taunus ist er auch schon in Holland und zu Familienbesuch auf Fuerteventura gewesen. Irgendwie muss er dort auch seine "kanarischen Wurzeln" gespürt haben -  hat er es so geliebt, den ganzen Tag am Strand zu toben, Möwen zu jagen und in der Sonne zu dösen... 

  

Aber ein kleines Trostpflaster bleibt ... der nächste Sommer kommt auch in Deutschland ganz bestimmt und eigentlich ist es doch auch richtig schön, an kalten Herbst- u. Wintertagen nach einem ausgedehnten Spaziergang mit Frauchen, Herrchen oder dem Lieblingsstofftier und einer warmen Wolldecke auf der Couch zu lümmeln oder? 

Muchos saludos nach Frankfurt u. vielleicht macht ihr bei Eurem nächsten Familienbesuch auf Fuerteventura mal einen Abstecher zu uns nach Tenerife ..... wir würden uns riesig freuen! 

 


 

 

Seit ‚unser’ Findling Choco im Hause Hautumm Einzug gehalten hat, ist endlich wieder ‚richtig Leben in der Bude’, wie seine Menschen uns schreiben ...  nachdem im letzten Jahr Hautumms Dobermann/Rotti-Mix Hündin Mandy mit 14 Jahren infolge schwerer Krankheit gestorben war, war es sehr ruhig geworden .... zu ruhig. Und so beschloss der Familienrat die Adoption des kleinen Rackers Choco aus Teneriffa, der nun in Deutschland heimisch geworden stolz und furchtlos seine neue Umgebung auskundschaftet. Choco, der süße Fratz, steht - ob nun gewollt oder ungewollt - immer im Mittelpunkt , was ihm sichtlich gefällt,  und seine Menschen zählen die vielen „ach, wie süß“ schon gar nicht mehr.  Jedenfalls steht fest, dass klein Choco aus Teneriffa etwas ganz besonderes ist, Frauchens Liebling sowieso und obendrein auch noch bester Kumpel von Hündin Luna, die sonst bei Frauchens Schwester wohnt. 

 


Luna – bei dieser Vermittlung hat das Schicksal noch mal mitgemischt, denn eigentlich hatten wir Lunas heutige Familie aus der Kategorie der in Frage kommenden Interessenten bereits schweren Herzens gestrichen, waren im Hause Leitzbach/Eickenberg nicht nur ein älterer, dominanter Rüde, sondern auch noch eine Katze zu Hause und eine Verträglichkeit mit beiden Erstbewohnern konnten u. wollten wir beim besten Willen nicht garantieren. Schweren Herzens sagten wir ab, obwohl uns die Familie wirklich leid tat, weil sie sich so sehr in Luna verguckt hatten u. nun so traurig waren, dass sie sie nicht bekommen sollten. Wenige Tage später ergab sich für Luna u. unseren Negrito eine Flugmöglichkeit nach Frankfurt, von wo aus die beiden über das TH Alsfeld vermittelt werden sollten. Lunas Vermittlerin Simona rief noch einmal bei Fam. Leitzbach/Eickenberg an und bot der Familie an, sich sofort ins Auto zu schwingen und mitsamt ihrem dominanten Rüden vor Ort zu testen, ob die 2 sich buchstäblich  riechen können ... sie konnten u. Luna trat gemeinsam mit ihrer neuen Familie die Heimreise an ... 

..... und nun möchten wir auch Luna selbst noch mal zu Wort kommen lassen: 

 

... ich bin es, Eure Luna!  Inzwischen bin ich ja von Teneriffa nach Alsfeld gereist. Durch Eure Vermittlung traf ich dort meine neuen Dosenöffner und meinen neuen Kumpel, Jojo. Ich finde, er sieht aus wie Negrito, der mich ja nach Deutschland begleitet hat. Leider habe ich ihn dort aus den Augen verloren, hoffe aber sehr, dass er es mindestens so gut angetroffen hat wie ich. Erst sind wir vier nach Sylt, so etwas wie Teneriffa, nur eben auf deutsch, gefahren. Dort habe ich wirklich mit eigenen Augen gesehen, dass es noch ein anderes Meer als das Mittelmeer gibt, es nennt sich Nordsee. Zum wirklichen Beweis für meine Freunde von Pro Animal schicke ich ein Foto zur tierischen Anschauung mit. Nach einer Woche dort habe ich ehrlich meinen ganzen Stress hinter mir gelassen, denn ich habe mich nicht nur blendend erholt, ich konnte auch selbst helfen. Meine Dosenöffner erzählten immer wieder, dass Jojo (er ist sieben Dosenöffnerjahre alt) nicht mehr so gerne spielt und lieber in seinem Körbchen liegt. Na, da war er aber bei mir an der richtigen Adresse. Ich habe ihm dann mal gezeigt wie viel spanisches Blut in mir steckt und ihm den Kopf so richtig verdreht. Ja, jetzt sind wir schon viel weiter... Hier wird von morgens bis abends gespielt, was das Zeug hält und ausgerechnet er ist immer vorne weg dabei. Hab ich das nicht klasse gemacht? Von Sylt sind wir dann nach W. gefahren, wo ich von jetzt an immer fest wohne. Hier ist es wirklich ganz toll, wir haben einen eigenen Garten, können mitgehen, wo unsere Dosenöffner die Knochen für uns verdienen müssen und gehen auch noch gemeinsam in eine Spielgruppe mit vielen anderen Vierbeinern. Wenn bei mir zu Hause nur nicht dieses komische andere vierbeinige Wesen wäre, das immer miaut, höher als wir alle springen kann und Mäuse fängt (was ich ja noch ganz lustig finde). Aber ich verspreche Euch, ich weiß mich zu benehmen und werde hündisch loyal sein, diesem Wesen gegenüber. So, das soll es erst mal sein mit meinen ersten tierischen Erfahrungen hier. Bitte grüßt mir alle meine spanischen Freunde mit einem sehr dankbaren wau, wau, olé! 

 

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