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der Rubrik "Zuhause gefunden"
Seite 5


Rosi – Queen of the road in Eppelheim ...
Hallo liebes Teneriffa-Team, 
heute hat sich endlich mal  jemand  hingesetzt, um  Euch  Bilder von
mir zu schicken.  Auf  dem  ersten Foto seht Ihr mich, kurz nachdem
sie mich vom Flughafen  abgeholt  haben  (noch  einmal  ein  großes
Dankeschön an Familie Niemann, meine  Flugpaten).  Da bin ich noch
ziemlich müde  und  sehr  ängstlich.  Das  hat  sich  jedoch  ziemlich
verändert.  Nach  einer  kurzen  Eingewöhnungsphase  bin  ich sozu-
sagen ein kleiner Chef geworden  (natürlich  ist der große Chef immer
noch die Katze, die mich immer heimlich beschnüffelt, wenn sie denkt
ich merke es nicht). Das Wetter in  Deutschland gefällt mir  eigentlich
ganz  gut,  wenn   es   nicht  gerade  regnet  (da  weigere  ich  mich
rauszugehen!). 
Im Stall finde ich es auch toll, da gibt es so viel  zu  schnüffeln, aber
leider  ist  da  auch  eine   Chefkatze   (Mau-Mau),   die   sich   aber frecherweise immer zu mir ins  Stroh  gesellt,  wenn  ich  es  mir  ge-
mütlich mache und der Sandra und dem Klaus beim  misten zuschaue.
Freundschaften habe ich schon sehr viele geschlossen  und ich kann
mich großen Hunden gegenüber sehr gut  behaupten. In den ersten 2
Wochen habe ich die ganze Familie in Atem gehalten,  ich bin nämlich
aus meinem Halsband  geschlupft  und  geflüchtet.  Die  Oma und der
Opa waren einem Herzinfarkt nahe, die Oma  ist  mit dem Rad in ganz
Eppelheim rumgesaust.  Glücklicherweise  hatte  der  Jochen frei,  die
Sandra hat im Büro  alles  stehen  und  liegen  lassen  und  die  große
Suchaktion hat begonnen. Nach 2 Std.  bin  ich  dann ganz gemütlich
heimgestapft  und  habe  mich  gewundert,  dass  ich  so  ein  großes
Empfangskomitee  habe.  Die   waren   vielleicht  erleichtert,   als  sie
gesehen haben, dass mir nix passiert ist. 
Am Wochenende haben  wir mit  der  Gudrun  und  dem Marino  eine
Kutschfahrt durch  Eppelheim gemacht, das hat mir gut gefallen. Ich
bin die ganze Zeit  bei der Sandra auf dem Schoß gesessen  und hab
mir den Wind um die  Nase  wehen  lassen. Die Elke hat gesagt, dass
sie froh ist, dass ich da bin, da kommt  sie  viel  raus  und  lustig  ist
jeder Spaziergang mit mir allemal.  Das  finden  sogar  die  Nachbarn,
die ganz begeistert von mir  sind.  Der  Gerd  geht  sogar  manchmal 
abends mit zur großen  Feldrunde,  weil  es  mit  mir  immer  was  zu 
lachen gibt. Den Timo hab ich auch ziemlich gern,  bei  dem  hab ich
mich  sogar  schon  ins  Bett  gekuschelt.   So  nun  hab  ich  genug 
geplappert jetzt ist die Sandra dran: Hallo,  erstmal möchte ich Euch
ganz herzlich für  diese  tolle  Hundedame  danken.  Etwas  Besseres
hätte unserer Familie gar nicht  passieren  können.  Es  ist  so schön
zu sehen,  wie  sich  aus  einem  schüchternen  kleinen  Wesen  eine 
richtige Persönlichkeit entwickelt. Rosi ist einfach toll,  sie ist so lieb.
Beim  Spazieren  gehen  findet   sie  immer   irgendetwas,  was  man 
mitschleppen kann: Birnen, Stöckchen  und  altes  Hufhorn  (was bei 
den  Hunden  anscheinend  eine   Delikatesse  ist).  Mit  den  Katzen 
versteht sie sich auch bzw.  es  wird  sich  gegenseitig  ignoriert und
heimlich  beschnüffelt.  Mittlerweile   traut   sie   sich   auch   in  der
Wohnung  rumzustiefeln  und  teilt  sich  auch   gern  die  Couch  mit
dem Jochen und der  Elke   Viele  Grüße  und  bis  demnächst,  macht
weiter so ...  Klaus, Elke, Jochen, Sandra, Timo & Rosi



Molly (früher Gordy)
Soy Molly y estoy bien.

Na ja, schon gut, ich lass das mit dem  Spanisch  lieber sein, denn
irgendwie habe ich alles vergessen.
Aber das ist ja auch kein Wunder, denn  schließlich bin ich ja auch
schon über zwei Monate bei meiner Familie in Köln  und die können
alle kein Spanisch – nur Deutsch und so was komisches das Kölsch
heißt (sprechen, nicht trinken). Ich  bin  übrigens die kleine Gordy, 
nur heiße ich mittlerweile Molly. Ich bin schon ganz doll gewachsen 
seitdem ich hier bin,  momentan  bin  ich  54 cm  hoch  und  wiege
20,5 kg.  Ein  richtiger  Wonneproppen bin  ich  geworden; ich fühl
mich halt wohl hier und das sieht man mir auch an.

Ich habe euch ja noch gar  nicht  meine  Familie  vorgestellt,  aber
hiermit will ich das ganz schnell nachholen:

Also, als erstes ist da mein  Frauchen und  Lieblings-Futterspender 
Nicol. Die hat mich damals  auch am Flughafen abgeholt und mit zu 
sich  nach  Hause  mitgenommen.  Da  mein  Bruder  ja ein anderes
Herrchen hat und bei  dem geblieben ist,  dachte ich erst, ich muss
ganz alleine in der  Familie bleiben – aber weit  gefehlt,  als  ich bei 
denen angekommen  bin,  wartete  dort  eine  große  haarige Über-
raschung auf  mich. Mein „neuer“  großer  Bruder, der Mike. Mike ist
ein ganz lieber, der ist ein 3jähriger  Dt.  Dogge-Boxer-Mix und sieht
mir zum erwechseln ähnlich. Jawohl, wir  sehen uns so ähnlich, dass
die Leute auf der Straße  immer fragen  ob  der  Mike mein Papa ist.
Aber das  kann  ja  gar  nicht  sein,   denn der  war ja noch nie auf
Teneriffa und außerdem riecht  der   eher wie Mama als wie Papa...
Mit dem zieh ich  von  nun  an  durch  die  Weltgeschichte. Von der
Welt habe  ich  schon ganz schön viel gesehen. Als erstes natürlich
Teneriffa  und   dann  mein  Kölner  Zuhause.  In  Köln ist  das  voll
praktisch,  denn  da wohnen wir direkt am  Feld  und  da  kann man
als Hund noch  richtig Hund sein.

Man kann ohne Leine laufen und mit  den  ganzen  netten  Hunden
aus der Nachbarschaft spielen und toben. Da ist niemand der einen
komisch anguckt, weil man dunkelbraun  gestromt  ist  und  zufällig
aussieht wie ein Kampfhund. Ich bin  nämlich  keiner  und  der Mike
erst recht nicht!!!!
Aber nicht nur Köln habe ich in der Zwischenzeit gesehen,  sondern
auch Mannheim. In Mannheim studiert Frauchen nämlich und hat da
eine gemütliche Wohnung, nur für uns alleine. Da wohnen  wir  zwar
nicht direkt  am  Feld,  aber  nur  ein  ganz  kleines  Stückchen vom
Rhein entfernt. Da kann ich  immer im Auenwald toben und ganz viel
schnüffeln, oder ich kann mich auf den Wiesen  im Gras rumlümmeln.
Das wird nämlich nicht gemäht und ist  richtig  schön  hoch, so dass
man sich da toll drin verstecken kann. In  Mannheim  habe  ich auch
schon ganz viele Freunde gefunden und eine  kommt sogar auch aus
Teneriffa – Mixi, eine Bardino-Mix-Dame - sie wurde auch von netten
Leuten mit nach Deutschland genommen.  Aber mein Lieblings Freund
ist der Sam  (der  kommt  übrigens auch aus Spanien),  denn der hat
mir gezeigt  wie  man  schwimmt. Als  Labrador kann  man  das  wohl
besonders gut... der ist an einem ganz  heißen  Tag  einfach  in  den
Rhein gegangen und da ich so neugierig bin, bin ich dann irgendwann
einfach hinterher gehüpft. Das war toll und hat super Spaß gemacht.
Aber zu  meiner  Familie  gehören  ja  noch  mehr  Leute,  Zwei- und
Vierbeiner.  Da  ist  nämlich  noch  die  Mama  Frensch, das ist Nici’s
Mama. Die mag ich voll gerne, denn die gibt mir oft heimlich Leckerlis
wenn Frauchen nicht hinguckt, Mike natürlich auch. Zweibeiner nicht
im eigentlichen Sinne sind  Mucki  und  Schlumpfine,  das sind unsere
Familiengeier.  Als  Vierbeiner  gibt’s  da  noch  den  Speedy und den
Muffin, ein Meerschwein und ein Kaninchen.  Die  beiden  produzieren
immer so  leckere  Köttels,  aber  die  darf  ich  eigentlich  gar  nicht
fressen und jedes  Mal  wenn  ich  dabei  erwischt  werde  gibt’s  ein
bisschen Ärger.

Aber da ich im Großen  und  Ganzen  ein  ganz  nettes  Kerlchen  bin,
kriege ich eigentlich so gut wie nie Ärger. Nur darf ich nicht noch mal
Nici’s Schuhe im Blumenbeet verbuddeln, dabei riechen  die  doch  so
lecker nach Käse.......

Ich danke Euch noch mal für alles, was ihr für  mich  getan  habt und
freue mich, Euch auf dem Sommerfest wieder zu sehen.

Ganz viele Schnauzenschlabbrer und Pfotendrücker sendet euch 

Eure Molly



Gefreut hat uns auch, dass anlässlich  unseres  Sommerfestes auch
der Kontakt mit vielen „alten“ Waldhunde-Besitzern wieder aufgelebt
ist, so auch der Kontakt  zu  Familie  Müller,  die  vor einigen Jahren
Kobu, der damals noch als Toby  zu  ihnen  auf  die  Reise  ging, ein
Zuhause gegeben haben. Kobu,  ein  bildschöner  Kerl,  keine Frage,
warum nicht  mal  an  einem  Wettbewerb  teilnehmen,  dachte sich
Familie  Müller, ohne   sich   jedoch   im   geringsten   irgendwelche
Hoffnungen  auf  einen  Titel  zu  machen,  hatten  sie  doch  einen
waschechten SpaWaMi (spanischen  Waldmischling).  Kobu ging bei
den Podencos ins Rennen und die Jury war einstimmig  der Meinung,
dass es reinrassiger schon kaum noch gehe ... und  so  wurde Kobu
zum Europameister „Podenco Ibicenco“ gekührt ....

Wer hätte das gedacht?

Kobu selbst interessiert sich für seinen Titel  übrigens herzlich wenig
– macht  er  es  sich  doch  im  lieber  im  Körbchen  oder mit seinen
Menschen gemütlich ....

und dann gab´s diese Woche noch Bilder von ehemals „klein“  Carlos,
der im Mai dieses Jahres noch aussah wie ein Teddybär und  bequem
in in 2 Hände passte - so, wie´s heute aussieht, will auch Carlos mal
hoch hinaus und wird sicherlich nicht  mehr  lange  auf  den Arm von
Herrchen passen ...
 



Lady, hört  jetzt  auf  den  schönen  Namen Conchita, da  an  den
Rheinwiesen schon so viele Ladies unterwegs  sind.  Sie  wurde bei
unserer Vereinsfreundin Angelika hoch  oben  in  den  Bergen abge-
magert bis auf die Kochen in einen Planwagen  geworfen.  Ihr Glück
hat sie  heute  bei  Beate  und  Jürgen  Höding  gefunden,  obwohl
eigentlich eher  Hödings  kleiner  Jack-Russel-Am.Staff.-Mix  Digger
die  Auswahl  seiner  Hundefreundin  übernommen  hat.  Beate  und
Jürgen Höding hatten sich nämlich eigentlich einen  anderen kleinen
Vierbeiner ausgesucht, von dem Digger jedoch nichts wissen wollte.
Beim Besuch in unserer  Pflegefamilie  signalisierte  Digger ganz klar,
dass er lieber mit Conchita zusammen leben  wollte  und  so  durfte
dann Conchita bei Hödings Einzug halten. Digger und Conchita  sind
seit ihrem ersten Zusammentreffen unzertrennlich und machen alles
nur  noch  im  Paarlauf.  Zuhause  sind  die   beiden  in  Neuss  und
nachmittags kann man  die  zwei  auf  ihren  ausgedehnten  Touren
entlang der Rheinwiesen treffen ...


Lara – ist für uns alle ein großer  Gewinn  schreibt Familie Niemann,
die auf Anraten des Hundetrainers mit ihr spielen,  spielen und noch
mal spielen sollen, da die Kleine für ihr Alter viel zu ernst  sei – aber
wer würde eine solche Aufgabe nicht gerne übernehmen?? und beim
Wettrennen mit ihren Kumpels  merkt  man  ihr  ihre  Ernsthaftigkeit
schon gar nicht mehr an ...


Ein lieber langer Brief erreichte uns von Familie Reibel und ihrer Zora.
Zora, inzwischen 4 Jahre und 7 Mon. alt  hat  einiges  hinter  sich in
ihrem Hundeleben. Im zarten  Alter  von  8  Monaten  wurde  sie auf
Teneriffa auf einem  Grillplatz von Menschen so misshandelt, dass ihr
Unterkiefer  völlig  zertrümmert   und  ihr  gesamter  Körper in einem
erbärmlichen Zustand war.  Nette  Menschen  brachten sie zu uns –
mit Hilfe eines Zahnarztes  und eines Tierarztes  wurde Zoras Leben
in einer mehrstündigen  Operation gerettet  und  sie  wieder gesund
gepflegt. Familie  Reibel, eine Familie mit einem Herz für ausgesetzte
Tiere gab ihr in  der BRD ein  Zuhause.  Zora  begann  jedoch gegen
Möbel,  Zäune  und  andere  Gegenstände  zu  laufen  und  war sehr
schreckhaft.  Der Tierarzt in der BRD stellte  dann  fest,  dass  Zora
nun auch  noch blind war. Frauchen hat tagelang geweint  und auch
Herrchen  war schrecklich traurig. Nach knapp 2 Jahren – Zora hatte ihre Augen  entzündet  –  empfahl  dann  eine  Tierärztin,  sie  einem
Spezialisten   vorzustellen:  gesagt  getan  –  Hoffnung  keimte  auf:
Mittels  einer   Augen-OP  sollte  Zora  die   Möglichkeit   haben,  ihr
Augenlicht  zurückzuerlangen. Zora wurde  operiert  und  es  war für
alle wie ein Wunder, dass sie wieder sehen konnte. 
Zora wird eigentlich nur „Engel“ oder  „Süsse“  gerufen  und  ist  lt.
Reibels der liebste Hund der Welt, die aber auch ganz gut weiß, wie
sie ihre Menschen um den  Finger  wickeln  kann.  Abends  im  Bett
erzählt Frauchen ihr von den Waldhunden und dass es so viele ihrer
Hundefreunde so schlecht haben, während sie  Zora  streichelt, die
mitten im wohlig warmen Bett liegt und sich liebevoll in  den  Schlaf
kraulen lässt ...

Ein ganz lieber Gruß nach Mönchengladbach zu Euch,  liebe  Reibels
und unserem ehemaligen „Füchschen“ Zora.



Moehrchen  schickte  uns  seine  ganz  persönlichen Zeilen von
seinem neuen Hundeleben:

... und nun erzähle ich Ihnen mal aus meiner Hundesicht, wie es
mir in den letzten 3 Wochen seit meiner Ankunft  in Deutschland
am 06.06.2002 ergangen ist:

Als ich zusammen mit Louis in der Flugbox in  Düsseldorf  ankam,
dachte ich erst, die Welt bricht zusammen: Die Familie, die mich
erst haben wollte,  hatte  es  sich  wohl  anders  überlegt  -  im
nachhinein: Gott sei dank :-)

Da saß ich nun: mein Bruder war  vermittelt  und  ich  nicht. Uff,
schöne scheiße. Claudia und ihr  Mann haben  mir  vorläufig Asyl
gegeben und mein Anblick hat Anke und Udo übers Wochenende
wohl ganz schön ins Grübeln  gebracht. Montag morgen um halb
drei fiel dann die Entscheidung und Claudia wurde um halb  acht
fast aus dem Bett geklingelt! Mir fiel ein  Stein  vom  Herzen, ist
doch Anke die Schwester von Jörg, bei dem  doch  mein  Bruder
Louis jetzt wohnt. 
Seit meinem Einzug habe ich das  Zepter  im  Haus übernommen.
(naja, fast) Erst mal wurde ich von nun  an  Lady  gerufen!  Das
gefällt mir gut, schließlich benehme ich mich  ja  auch  wie  eine
kleine Lady. 
(Ich arbeite zumindest stark daran) Das meist gehörte  Wort  ist
irgendwie immer "NEIN". Darf man  etwa  nicht  am  Küchentisch
hochspringen, wenn es doch so gut riecht?  Und  die  Bierdeckel
liegen doch eh nur nutzlos auf dem Couchtisch rum, da kann ich
doch eigentlich mal ran, oder nicht? Aber nein, ich hör immer nur
nein! Nicht schlecht ist der Garten!  Ehrlich, ganz passabel. Mein
Terrain ist fast 500 qm groß, da kann man mächtig fetzen.  Mein
bester Freund ist ein Dalmantiner. Er  heißt  Camiro  und  ist  der
Hund von den Freunden von  Anke  und  Udo.  Den  scheuch  ich
dann durch den Garten. Er spielt so schön mit  mir, er ist ja auch
erst 18 Monate. Nebenan  wohnt  Bruno,  ein  alter  Terrier.  Viel
ist mit dem nicht zu reißen, aber  so  kommt  er  wenigstens  mal
raus  aus  seinem  Rentnerleben,  wenn   ich   ihm  am  Schwanz
zupfe. Überall  sind  hier  Hunde!  Ich  kriege  meine  Nase  kaum
hoch, wenn  wir  Gassi  gehen.  Die  Zeitungen  stehen  voll  ge-
schrieben! Sonntags gehen wir zum Welpentreff, donnerstags zur
Welpenschule. Mindestens einmal in der  Woche  sehe  ich  Louis
und  wir  kämpfen  sogar   noch   während  des   Schlafens  mit-
einander. Das  macht mir  riesig  Spaß  und  kriege  kaum  genug
davon.  Danach  lieg  ich  "kaputt,  wie   ein  Hund"   in  meinem
Körbchen. Nachts  schlafe ich  neben  Frauchen  und  wenn  sie
morgens  um 5 aufsteht, dreh  ich  mich  noch  mal  zu  Udo  um
und bin froh, dass  wenigstens er bis 7  liegen  bleibt.  Nee,  der
Morgen ist  nichts für mich. Wenn  ich  dann  aber  erst  mal  fit
bin, fliegen  sämtliche Kuscheltiere durch  die  Bude. Mittlerweile
habe   ich   fast   mein   Gewicht   verdoppelt   und   fühl  mich
mischlingswohl. Ich war  sogar  schon  im  Urlaub!  Eine  Woche
Holland! Das war toll. Gaaanz viele  Hunde  um  mich  rum,  den
ganzen Tag draußen und  gewohnt  habe  ich  in  einem  Wohn-
wagen. Da war ich  Herrchen  und  Frauchen  immer  ganz  nah!
Damit Ihr seht, wie gut es mir geht schicke  ich  Euch  ein  paar
Fotos mit. Viele liebe Grüße  auch  von  Anke  und  Udo  sendet
Euch Eure Lady. 
P.S.: Ich werde Euch von Zeit zu Zeit von  meinen  Erlebnissen berichten!



Gordo – ein wie man in der BRD sagt „Listie“ oder auch SoKa...
aber auch er fand ein Zuhause. Bei  Herrn  Habbas   und seiner
Lebensgefährtin, die  ein  Faible  für  sie  sogenannten  Kampf-
schmuser haben und bei denen Gordo 4.  Hund  im  Bunde  sein
darf ...


Nicht in dem Film „das doppelte Lottchen“, sondern  „der  doppelte
Krümel“ spielte Familie Dopp am  Flughafen  Düsseldorf  die  Haupt-
rolle,  denn   eigentlich  hatte   sich   Familie   Dopp   für   Krümels
Schwester Canella entschieden, da sich die  zwei jedoch wie ein Ei
dem anderen glichen und mit der gleichen  Maschine  in  Düsseldorf
ankamen,  wurden  sie  schlechtweg  verwechselt  und  so  fuhren
Dopps mit Krümel und Krümels eigentliche Besitzer mit Canella nach
Hause. Erst war vorgesehen, die  Hunde  dann  am  nächsten  Tag
ordnungsgemäß zu tauschen, aber sowohl Dopps als auch nunmehr
Canellas  Besitzer  hatten  ihre  „falschen Vierbeiner“  am  gleichen
Abend noch so ins Herz geschlossen, dass jeder  seinen  Hund  be-
halten wollte – und so kamen Dopps  anstatt  zu  einer  Hündin  zu
einem Rüden ..., an dem sie aber nicht weniger Freude  haben  und
Krümel geht es wohl genauso ... manchmal  kommt  eben  alles  so,
wie  es  kommen  soll ...  und  wir  erlebten  zum  ersten  Mal  eine
Verwechslung dieser Art, die uns natürlich jetzt im  nachhinein zum
lachen bringt ...


„Filzi“, so hahen wir sie spontan genannt als wir sie fanden. Heute
hat unsere ehemalige „Filzi“ nicht nur  eine  neue  Familie,  sondern
auch einen neuen Namen,  nämlich  LILLY,  den  sie  auch  mehr als
verdient hat, da aus  ihr  zwischenzeitlich  eine  richtig  süße  Maus
geworden ist. Lilly hat wirklich riesiges Glück gehabt, nicht nur dass
sie  aus  den  Bergen  gerettet  wurde,  nein,   es   gab   obendrein
Menschen in Deutschland, die ihr trotz Taubheit  und  einem blinden
Auge, die Chance auf ein neues Leben gegeben haben.  Unser ganz
herzlicher Dank hierfür geht an  Frau  Sabine  Giesa  und  Familie  in
Viersen-Boisheim, wo Lilly nun der dritte  Hund  im  Bunde sein darf.
Lilly hat sich prima eingelebt und  ist  völlig  unkompliziert,  versteht
sich auch mit Artgenossen und  die  vier  Kinder  haben  sie  bereits
alle ins Herz  geschlossen ...  und  damit  nicht  genug,  Frau  Giesa
besuchte  kurzerhand  mit  Lilly  unsere  Vereinsfreundin  Brigitte  in
Mönchengladbach  und  verwöhnte  uns   mit   sagenhaften   Sach-
spenden – 1000 Dank im Namen  aller  Vierbeiner  auf  Teneriffa, die
in den Genuss all der schönen Dinge kommen werden  und  natürlich
auch von uns ein ganz ganz herzliches Dankeschön für alles !!!


Brigit – hört jetzt auf LAIKA und fand bei Uschi  Lang  ein  Zuhause,
die via Internet ihr Herz an Laika verlor. Innerhalb von nur 2 Wochen
fand sich ein Flug für Laika und ihrem  Glück  stand  nichts  mehr  im
Wege und auch Uschi konnte Laikas  Ankunft  kaum  erwarten.  Alles
hat super geklappt, einmal  abgesehen  davon,  dass  Laika „auf dem
Kopf stehend“ ankam,  was  uns  mal  wieder  am  Flughafenpersonal
zweifeln ließ. Im  neuen  Heim  angekommen,  war  der  ganze  Flug-
stress jedoch schnell verflogen und Uschi  und  Mann  haben  bereits
nach nur 2 Tagen das Gefühl, als hätte Laika schon  immer  bei ihnen
gelebt. Jeder Winkel wurde inspiziert,  der  Garten  erkundet und das
neue Zuhause als erstklassig befunden.  Besonders  gerne  spielt sie
Ball mit Frauchen,  den  bringt  sie  immer  brav  zurück  und  macht
eigenständig Sitz ... unglaublich,  dass dies ein Hund aus den Bergen
Teneriffas  sein  soll,  den  keiner  wollte ... aber das hat sich ja nun
Gott sei Dank geändert ...


Jutta und Maja – seit dem 04.05. zuhause bei Elisabeth u. Reiner
Westenfelder im schönen Westerwald ...
Eigentlich wollten Elisabeth und Reiner sich  im  Februar  2002 als
Flugpaten zur Verfügung stellen, denn sie  hatten  anlässlich  der
Teilnahme   an  einer  der   Planwagenfahrten   unserer  Freunde
Angelika u. Peter in den Bergen davon erfahren, dass  wir  immer
hängeringend  nach  Flugpaten  suchen,  um  unsere  geretteten
Schützlinge zu ihren neuen  Familien  ausfliegen  zu  können.  So
meldeten die beiden sich  im  Anschluss  an  die  Planwagenfahrt
spontan telefonisch  bei  uns  und  wir  verabredeten  einen  Be-
suchstermin. Bei diesem Besuch  dann  verliebten  die  zwei  sich
in die damals gerade wenige Wochen alte Jutta und beschlossen,
ihr daheim im schönen Westerwald ein neues  Zuhause zu geben.
Jutta war damals von Peter in den Bergen gefunden worden oder
besser gesagt hatte  man  die  Kleine  unmittelbar  vor  ihm  aus
einem fahrenden Auto  geworfen.  Jutta  hatte  bei  uns  bereits
Freundschaft  mit   einer   weiteren   kleinen   Hündin   – Maja –
geschlossen und  so  wurde  noch  ein  Tag  überlegt  und  dann
beschlossen Elisabeth u. Reiner, dass  es  auf  einen  mehr  oder
weniger  auch  nicht  ankäme  und  so  sollte  dann  auch  Maja
gemeinsam  mit  Jutta  die   Reise  nach  Deutschland  antreten
können. Wir  freuten uns natürlich riesig, dass  die zwei Freunde
zusammen  bleiben  würden.   Als  Flugpate  für  Jutta  u.  Maja
fungierte dann ein guter Freund von  Westenfelders,  Hans,  der
im April nach Teneriffa flog und Jutta u. Maja auf  dem  Rückflug
am 04.05. mitbrachte.  Derweil  hatten  Elisabeth  u.  Reiner zu-
hause  schon  eine  bauliche  Veränderungen  für  ihre  2  neuen
Familienmitglieder vorgenommen ...  Inzwischen  sind  seit  ihrem
Einzug gut fünf Wochen vergangen und die 2  haben  sich  prima
eingelebt.
Jutta nagt an allem, was sie erwischen  kann:  Kulis, Telefonbuch,
Fernbedienung, Elisabeths Kulturtasche und und  und.  Den  Pinsel
des Malers haben die  beiden  gleich  mehrfach  stibitzt und  ver-
buddelt. Danach sahen die zwei dann aus,  als  hätten  sie  selbst
im Farbtopf gesessen. Maja hingegen ist die Wachsame, die sofort
alle Bewegungen auf dem 3000 m² Grundstück meldet und mit den
3 Katzen haben sich inzwischen alle 2 angefreundet.... 
 



Mike – der sanfte Riese, der offenbar gar  nicht aufhören will, immer
noch größer zu werden, ist in Mönchengladbach bei Ernst u. Brigitte
nun schon seit über einem Jahr zu Hause und nicht  Hahn,  sondern
buchstäblich Hund im Korb. 

Nach anfänglichen Gartenverwüstungen – nun dieser wurde kurzer-
hand    hundegerecht   umgestaltet   -   und    einer    turbulenten
Eingewöhnungsphase sind heute alle  überschüssigen  Kräfte  unter
bester Kontrolle, denn Mike  hat  in  der  Hundeschule  viel  gelernt,
hört auf´s Wort und macht seinem Namen sanfter Riese  alle  Ehre.
Frauchen kümmert sich den ganzen Tag liebevoll  um  ihn  und  der
Termin für die Begleithundeprüfung, die  er  sicherlich  mit Bravour
absolvieren wird,  steht auch schon fest 
Mike, wenn Du nur wüsstest und ermessen könntest, was für
einen Riesenglückstreffer Du gelandet hast ... 
Inzwischen engagieren sich auch Brigitte u. Ernst sehr für unsere
Spawamis – im Mai besuchten sie uns auf Teneriffa und retteten
ganz nebenbei bei einem Ausflug ins Anaga-Gebirge, unserem
Anago das Leben ... und bis eine eigene Familie für ihn gefunden
ist, wird er von seinen Rettern in Mönchengladbach umsorgt ...



 
und  auch   Nero  von  Martine  u.  Jemp  aus  Luxemburg  scheint  in
Puncto  Wachstum   in   Mike´s   Fußstapfen   treten   zu   wollen ...
Nero (5 Mon.) – außer,  dass  er  nur  lieb  ist,  hat  er  viele  Flausen
im Kopf: Wühlen wie ein  Maulwurf,  die  Köpfe  der  Blumen abreissen
und  vor  allen  Dingen  schneller  laufen  zu  wollen,  als  seine  Beine
nachkommen ....


Louis
der kleine Knirps,  der mit 8 Geschwisterchen  zwischen  meterhohen
Paletten mit  Recycling-Papier  zur  Welt  kam,  wohnt  nun  bei Jörg,
Birgit und Nina Hortig in Neuss-Rosellen. Nicht nur,  dass  er nach nur
wenigen Tagen bereits der Sonnenschein der Familie ist, einige seiner
Freunde aus gemeinsamen Zeiten bei Pro Animal  wohnen  sozusagen
gleich um die Ecke und mit  Kukki,  Möhrchen & Co.  tobt´s sich dann
gleich noch viel schöner als alleine ...
 
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