Archiv 
der Rubrik "Zuhause gefunden"
Seite 8
 


 
Nun ist auch der kleine Bandit – bei uns hieß er noch Sello – kein Waise mehr. Seine Mutter war in Calletillas vor dem Postamt überfahren worden und er blieb mit seinen Geschwisterchen hilflos zurück. Heute hat der kleine Waise seine ganz eigene Familie in Solingen, bei der er zudem noch ein Riesenkörbchen bewohnen darf. Bandit jedenfalls fühlte sich nach nur wenigen Tagen bereits richtig heimisch und bereitet auch seinen Menschen ganz viel Freude. Liebe Grüße nach Solingen und vielen Dank für dieses schöne Zuhause! Vielleicht lässt sich ja irgendwann mal ein Treffen aller ehemaligen Calletillas-Waisen organisieren? Wir würden jedenfalls gerne dazu beitragen!
 

 

 
Auch Bandits Schwester CARTA hat sich inzwischen in die Herzen ihrer neuen Familie geschlichen und entpuppt sich als kleine Schmusemaus. Für uns ist es immer besonders schön, unsere Schützlinge im neuen Heim zu sehen - Wenn man an die viele Mühe denkt, die hinter der Rettung jedes einzelnen Hundelebens steht, angefangen bei der Rettung als solcher, Tierklinik, aufpäppeln, Vorkontrolle, Vermittlung und Reiseorganisation ... so breitet sich beim Anblick solcher Bilder automatisch ein großes Lächeln in unserem Gesicht aus und wir wissen – es war jede Minute an Arbeit wert! Kleine Carta, ein lieber Gruß aus deiner alten Heimat Tenerife an dich und deine Menschen und wir würden uns freuen, wenn du uns ab und zu noch mal berichtest, was du so machst und wie es dir in Deutschland gefällt. 


 

... und auch die 2 hier noch fehlenden Calletillas-Geschwister sind bereits zu ihren Familien gereist und sicher können wir auch von ihnen bald in dieser Rubrik die ersten Bilder zeigen.


 
Kevin – unsere kleine „Knutschkugel“ – heißt heute Gizmo und ist wirklich genauso süß wie der kleine Gizmo aus dem einstigen Kultfilm Gremlins... nur dass er sich Gott sei Dank nicht zum Monster entwickelt, wenn er nass wird u. auch ruhig vor 12.00 h gefüttert werden darf ...  Gizmos Interessentenliste brach alle Rekorde und ließ unsere Vermittlerin Martina fast verzweifeln, denn unzählige Menschen wollten ihm am liebsten gestern schon ein Zuhause geben. Das „Rennen“ machte Familie Buchheldt und der kleine Winzling Gizmo, der bei uns irgendwie so gar nicht größer werden wollte, ist inzwischen bei Buchheldts zu einem kleinen Hundemann herangewachsen und immer noch derartig niedlich, dass er sicherlich zahllosen Hundedamen ebenso wie seiner Familie den Kopf verdrehen wird. 
 


Impressionen aus einem paradiesischen Hundeleben erhielten wir von Familie Wegmann und ihrem Merlin, der  seit Juni 2002 im Hause Wegmann sein Körbchen bezogen hat. 

Charmant ist er, witzig, gelehrig u. lieb, aber auch ein kleines Temperamentsbündel, das sein Rudel den ganzen Tag auf Trab hält, aber trotzdem oder besser gerade deswegen lieben ihn seine Menschen besonders. Sein bester Kumpel auf vier Pfoten heißt Benny u. ist ein Riesenschnautzer, aber auch in Gesellschaft von Balou seinem „etwas größerem“ Kumpel auf vier Beinen fühlt er sich schäfimixwohl.

 
... eigentlich ist sein Leben ja so schon kaum zu toppen, gäbe es da nicht so etwas, was die Menschen „in Urlaub fahren“ nennen. Den ganzen Tag beim Rudel sein, im Sand wälzen, mit Herrchen am Strand lang wetzen, zwischendurch ´ne kleine Abkühlung und mit Frauchen auf Tuchfühlung gehen *seufz* ... was für ein Leben -  Fazit:  Merlin hat´s eindeutig geschafft und wahrlich nicht nur in Dalmatien, sondern auch in Deutschland sein ganz persönlichen Plätzchen an der Sonne gefunden.

 

Rosa - ehemals Bianka - hat bereits vor einigen Monaten ihr neues Traumzuhause bei Familie Unterberg in Bottrop gefunden. Sie fühlt sich dort sehr wohl und hat im Sessel ihren Lieblingsplatz. Auch im Garten oder mit ihrem Stofftier ist sie glücklich und wie wir aus einem Brief von ihrer Familie entnehmen können, sind auch Herrchen und Frauchen glücklich mit der mittlerweile nicht mehr allzu kleinen, hübschen Maus.

Liebe Familie Unterberg, vielen Dank für die tollen Bilder und das tolle Zuhause für die schöne Spanierin....


Mit diesem Foto ging der kleine Snooky – wie er noch zu Pro Animal-Zeiten hieß - damals online, um das Herz einer eigenen Familie für sich zu gewinnen. Lange brauchte er jedenfalls nicht, um Familie Vater um die Pfote zu wickeln und so fällt es auch BALU – wie er heute heißt – offensichtlich nicht gerade leicht, sich für seinen persönlichen Kuschelfavoriten zu entscheiden,  hat er doch die ganze Familie gleichermaßen in sein Herz geschlossen ... und so wird halt wechselseitig gekuschelt, mal mit der Samtpfote der Familie, 

mal mit  Herrchen  ... 

mal mit dem kleinen Frauchen .... 

und natürlich auch mal mit dem großen Frauchen Mama Vater, aber hiervon gibt´s leider gerade kein Foto... 

Lieber Balu, herzliche Grüße von Deinen momentan 70 Kumpels aus Teneriffa und dem gesamten Pro Animal Tenerife-Team, das hart daran arbeitet, dass alle 70 es einmal ebenso gut haben werden wie du! 


war sicherlich eines unserer größten Sorgenkinder der Vereinsgeschichte. Als er zu uns kam, war so irgendwie überhaupt kein Hoffnungsschimmer am Horizont für ihn zu sehen. Er konnte offenbar nichts sehen, lief , wenn er  überhaupt lief, überall vor, hörte offenbar nichts, sein Rücken krumm verformt zu einer Sichel drehte sich unentwegt im Kreis, bei Regen lief er raus, um dann klatschnass irgendwo auf der Wiese zu liegen ... die Gemüter spalteten sich ... sollten wir ihn erlösen? Sein Leben erschien wirklich alles andere als lebenswert .... wir zögerten diese Entscheidung immer wieder heraus und kaum merklich machte er Fortschritte, sie waren anfangs so klein, dass man sie kaum bemerkte, aber irgendwie hatten wir doch das Gefühl, dass er leben wollte, so suchte er die Nähe zu den Welpen, fühlte sich bei den Kleinen geborgen. Späterhin genoss er wenn auch kurz mal einzelne Sonnenstrahlen und wir alle wollten u. konnten ihn nicht einfach aufgeben ... er brauchte jedoch eine intensivere Betreuung als wir sie ihm geben konnten (inzwischen waren 4 Monate bei uns vergangen) und so nahmen wir das schier hoffnungslose Unterfangen in Angriff, Menschen zu finden, die bereit waren, sich seiner anzunehmen ... mit allen Konsequenzen, auch der, ihn vielleicht erlösen lassen zu müssen – UND WIR HABEN SIE GEFUNDEN! Bei Steffi Joswig u. ihrer Familie fand Raffa ein Zuhause, so, wie er es besser wohl nicht hätte finden können. Auch 2 unserer Mülltonnen-Katzenkinder hielten zeitgleich mit ihm im Hause Joswig Einzug ...  ein deutscher Tierarzt fragte Steffi Joswig, ob ihre Tierliebe nicht ein bisschen weit gehe – mit „so was“ könne man doch nicht leben ... nun, Gott sei Dank gibt ja nicht nur einen Tierarzt in der BRD ... eine deutsche Tierklinik diagnostizierte bei Raffa einen Wasserkopf (ähnlich wie das Down Syndrom bei Menschen), sprach ihm jedoch - wenn auch vielleicht nur ein verkürztes - Leben zu .... und wenn wir heute die Bilder von ihm sehen, dann wissen wir nur eins:  dass es richtig war, diesem Hund ein zweites Leben zu schenken... 

DANKE STEFFI, Menschen wie Du machen diese Welt ein bisschen wärmer... 

Die ersten Bilder:

und noch mal ein paar Wochen weiter ....

nun wir denken, dass diese Bilder sicher aussagekräftig genug sind, um zu beweisen, dass auch behinderte Tiere ein Recht auf Leben haben! Links Raffael, als er zu uns kam, rechts heute ...

Juni 2003
Elke Rossmann/Tanja Groenhoff - Pro Animal de Tenerife



Lana wurde in einer Bananenplantage gefunden - wir übernahmen sie im Januar von einem befreundeten Tierheim im Süden. Wir hatten damals versprochen, für Lana ganz bestimmt ein tolles Zuhause zu finden und sind heute glücklich, Recht behalten zu haben. Lana teilt sich ihr neues Zuhause mit Laborhund Sam, 2 Katzen sowie Herrchen Adrian Marinescu u. Frauchen Brigitte Heintges. Beide möchten Lana nicht mehr missen. Als sie sie im Februar aufnahmen, war Lana noch sehr verängstigt und verstört... immer noch hat sie vor fremden Menschen panische Angst. Nur bei Herrchen und Frauchen ist sie lieb und verschmust... zwar werden die Katzen ab und zu noch mit Beutetieren verwechselt, aber das auch mehr spielerisch. Lana hat bei Familie Marinescu/Heintges alle Zeit der Welt, ihre  schlimme Vergangenheit zu vergessen. Beide hoffen, dass sie es vielleicht in 2 Jahren geschafft hat, aber da Afghanen sehr sensibel sind, weiß man das im Voraus nie so genau ...

Wir freuen uns riesig über dieses tolle Zuhause und sagen Brigitte Heintges u. Adrian Marinescu einen ganz lieben Dank für ihre Geduld. 



Dass Maja heute in Köln mit Joschen Stasch u. Lebensgefährtin Renate an den Rheinwiesen lebt, verdankt sie dem glücklichen Zufall, dass Jochen auf Teneriffa von Tanja den „Pro Animal Tenerife-Wink“ erhielt, wollte er sich im Anschluss an seinen Urlaub doch eigentlich in der BRD bei einem Züchter nach einem vierbeinigen Freund umsehen. Doch manchmal ist das Glück schon ganz nah und so wurde kurzerhand bei uns ein Besuch geplant und da hatten die zwei dann die Qual der Wahl ... viele viele Welpen schnuffelten um die zwei herum, doch Maja alias Sally hat sich ihre neuen Menschen dann recht schnell alleine ausgesucht und wollte Jochen irgendwie so gar nicht mehr von der Seite weichen ... und nach einem netten Abend auf der Terrasse, den Maja schlafend auf Jochens Schoß verbrachte, war die Entscheidung dann schon längst gefallen ... Gerne hätten Jochen u. Renate ihr neues Familienmitglied selbst mit nach Deutschland genommen, aber der Rückflug der beiden ging bereits 2 Tage später und so spielte Tanja dann hier auch gleich Flugpatin und übergab Maja dann eine Woche später am 01.06.03 in Düsseldorf ihrer neuen Familie, die so auch noch genug Zeit hatte, für die Ankunft der kleinen Maus alles vorzubereiten... und wenn Herrchen heute zur Arbeit geht, dann muss er für Maja ein getragenes T-Shirt zurücklassen, das sie mit in ihren Korb schleppt, damit sie ihm auch dann immer noch ganz nah sein kann ... 

Ingrid u. Franz Boba aus Bensheim ging es da ähnlich ...

auch sie machten Urlaub auf Teneriffa – bei Tanjas Eltern ... auch sie suchten schon eine ganze Weile den passenden Vierbeiner in der BRD, waren aber bislang noch nicht so recht fündig geworden ... fündig wurden auch sie dann ziemlich schnell, nämlich bei uns ... sie selbst brachten die besten Voraussetzungen mit: Besitzer eines großen Weinguts in Bensheim mit angrenzendem Gestüt und entsprechend viel Land, Ingrid Tierheilpraktikerin, nebenbei in einer TA-Praxis tätig, ansonsten immer jemand da  ... der neue Hund sollte überall mit von der Partie sein, sie bei Ausritten begleiten und sich ansonsten auf dem großen Gelände immer frei bewegen können – ein eindeutiges TRAUMZUHAUSE für jeden Hund ...

und dies wollte sich Izana auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen ... u. so zeigte sie sich Ingrid gegenüber von ihrer allerbesten Seite, schmuste zum Herzerweichen und hätte sie sprechen können, hätte sie wohl gesagt „bitte, nehmt mich!“ ... aber auch Dina, Sallys Schwester, war ja so eine süße Maus und so überlegte man hin und überlegte her und als man abends nach Hause fuhr, war klar, Izana UND Dina würden in Bensheim ein Zuhause finden. 

Fragte sich nur, was die 2 Söhne dazu sagen würden, die eine Woche später anreisen sollten ... und so besuchte uns eine Woche später der ganze Boba-Clan gleich noch mal, um zu sehen, ob Izana u. Dina auch den beiden Jungs gefielen ... das taten sie, wäre da nicht noch der kleine Lucky gewesen, an den einer der Söhne dann sein Herz verlor. 

Aber was nicht geht, geht nicht, sagte man sich und fuhr mehr oder minder im Clinch mit dem Sohn nach Hause, um dann am nächsten Tag gleich wieder anzurufen und mitzuteilen, dass es auf einen mehr oder weniger jetzt auch nicht mehr ankäme ... das sind die Vermittlungen der besonders schönen Art!! Ein Riesendankeschön an Ingrid u. Franz, die somit gleich 3 Vierbeinern ein Traum-Zuhause ermöglicht haben!



Für Queckie, einst Straßenhund mit unzähligen „Dreadlocks“ in St. Cruz dürften sich wohl alle Hundeträume erfüllt haben, die ein Hund nur  haben  kann ...  –  hat  er  heute  natürlich  keine Dreadlocks  mehr,  ein  Dach  über  dem Kopf, immer satt zu fressen, einen  prima  Kumpel  zum  Spielen,  Menschen,  die  ihn lieben und obendrein auch noch seinen  eigenen  Stammplatz auf einer  weißen  Ledercouch ...  tja,  so  hat   unser  Queckie  sein ganz eigenes Aschenputtel-Märchen erfahren und  das  verdankt er  seiner  Finderin  Christina  Sieprath   und  natürlich  vor  allen Dingen  seinen  neuen  Menschen,  Familie  Wagner  als Karlsfeld, wo sich unser Pudelmix im wahrsten  Sinne  des  Wortes  PUDELWOHL fühlt! 

(links: damals  und heute ...)



 


Coppa wird inzwischen eigentlich nur noch Coppy gerufen und konnte am 01. Mai bereits seinen ersten Geburtstag in Deutschland bei und mit Gabi + Ulrich Gurski feiern. Im Urlaub war Coppy auch schon, nämlich in der Bretagne, wo er mit seinen 3 Hundekumpels eine Menge Spaß hatte!





 




 

Vor einigen Jahren schon vermittelten wir die kleine Flory als Mini-Welpen an Frau Marion  Imdahl.  Inzwischen ist aus Flory eine erwachsene stattliche Hundedame geworden, sie sich nun seit kurzem über die Gesellschaft von unserer Izana  freut, die ebenfalls bei Marion Imdahl ein liebevolles Zuhause fand.


Chimiche und sein Frauchen Hannelore Zinke lernten sich bereits auf Teneriffa kennen und lieben, denn Hannelore war es, die ihn in Chimiche, dem Ort, nach  dem  er benannt  wurde, entdecke und gemeinsam haben wir dann in einer  6-stündigen  Aktion  diesen Collie-Mann eingefangen. Einige Wochen später setzte Frau Zinke sich dann noch einmal in den Flieger  nach  Teneriffa,  nämlich  um ihren Chimiche zu sich ins heimische Berlin zu holen, wo die beiden heute ein unzertrennliches Gespann bilden ... 


 


 

na erkennt Ihr sie wieder??? Sicher nicht ... als sie noch klein war, wurde ihr Foto zum  Bestandteil unseres  Pro Animal-Logos ...  im wahren Leben wiegt sie  inzwischen 20 kg  bei  einer  Schulterhöhe von 55 cm. Zuhause ist sie bei Marlies u. Werner Künkel in Duisburg, die nach dem Tod ihres Hundes, der sie 14 Jahre begleitet hat, eigentlich nie wieder einen Hund wollten, es dann aber doch nur 6 Monate ausgehalten haben und heute glücklich sind, dass sie Tina ein Zuhause geben konnten. Dass Tina aus Teneriffa  kommt, merken Künkels jeden Tag – sie wohnen an einem See, um den ein Spazierweg führt und dort läuft Tina mit  Freude  die  Hänge immer wieder rauf und runter und kraucht mit Vorliebe im dichtesten Gestrüpp rum ...

Sein Frauchen Claudia Karnath-Schröer  schrieb vor einigen Wochen, dass  man seinen Entwicklungsstand  fast gar nicht fotografisch festhalten kann. Inzwischen  sei er mindestens doppelt so groß geworden und  bestimmt auch doppelt  so  schwer.... süß  ist er allemal und garantiert schlagen die Herzen der  Hundedamenwelt in Selm-Cappenberg Purzelbäume, sobald er auftaucht ... 



Die kleine Kira erorberte nicht nur  das  Herz  ihrer  neuen Familie Niggemeier  im Sturm, sondern zeitlich auch deren Möbelstücke und so wurde und  wird  wechselseitig getestet, nicht wie „man“, sondern „Hund“ sich am besten bettet .... die kuschelige Wolldecke erhielt schon mal das  Prädikat  „sehr gut“, die Schmuse-
stunde mit Herrchen auf dem Teppich ist aber mindestens ebenso empfehlenswert ...


 

auf Herrchens Arm  lässt´s sich so schön träumen ... und in dem Riesenbett ist  ohnehin  viel  zu  viel  Platz,  so  dass  ein  kleines Hundemädchen da ja ohnehin kaum auffällt ... 

aber  zugegebenermaßen schläft es sich im ganz persönlichen Hundekorb beschützt von Teddy Bär doch am allerbesten ....




als uns  die Bilder  von  Bernie  erreichten,  mussten  wir  erst  mal zweimal  hingucken und noch  während  ich diesen  kleinen Beitrag hier  schreibe, beschleicht mich ein  bisschen  ein  schlechtes  Gewissen,  denn eigentlich war Familie Eichhorn damals auf der Suche nach einem  Vierbeiner,  der  vielleicht  kniehoch  werden  sollte ... Nun, eine genaue Prognose kann man nie abgeben, aber Bernie hat
unser „Wachstum-Know how“ doch ziemlich in  den  Schatten  gestellt ...



 

Der „kleine“ Bernie ist  jedenfalls  auch  als  „großer“  Bernie  ein Prachtexemplar und Familie Eichhorn aus Neustadt würde ihn nur wegen  der  „paar  Zentimeter“  sicher nicht  wieder  hergeben wollen ... 


Während unser  Maronito  nun  schon  einige  Jahre  bei  Gabriela Solveen in Erlangen glücklich ist, lebt sein Bruder immer noch wild im Esperanzawald und ist furchtbar scheu... so  ist  manch  einer für  das  Leben  mit  dem  Menschen  bestimmt  und  der  andere wiederum bevorzugt  ein  Leben  in  Freiheit  im  Rudel.  Maronito jedenfalls hat es ganz bestimmt nicht  bereut,  nach Deutschland umgezogen zu sein und  seit  kurzem  hat  er  auch  eine  Hundefreundin eine  Podenca  Mallorcin,  was  ihn  aber  dennoch  nicht davon abhält, gemeinsam mit seinem Freund Paul an dem  Rekord im Extrem-Couch-Liegen zu arbeiten ....



 


ist von einem Mini-Fellbündel inzwischen ebenfalls zu einem schon recht   stattlichen Hundefräulein  herangewachsen.   Jamie  mag irgendwie alles u. jeden, ob Mensch oder Tier. Am  liebsten ist sie nachmittags, wenn sie ihr Frauchen Irene zum Stall  begleitet, mit bei den  Ausritten  von  der  Partie  oder  tobt  mit  ihren  Hunde- 
freunden über die Koppeln ...  abends  ist  sie  dann  buchstäblich immer hundemüde, aber für eine Schmusestunde  mit Frauchen ist immer noch Zeit ....

 


Teno – geboren an der Sternwarte hoch oben im  Teide-Nationalpark, wohnt er heute bei unserer Flugpatin Petra Adam  u.  ihrem Mann Michael in Geilenkirchen und hält die zwei mächtig auf Trab. Petra hat in der ersten Woche mit Teno vor  lauter Aufregung  u. Freude schon ganze 2 kg  abgenommen,  was  sie  bisher  in  den letzten 5 Jahren weder mit Fitnessgerät noch Diät geschafft  hat, wie sie schreibt... sie fühle sich fast wie frisch verliebt und  habe sich nun endlich mit ihrem Mann ihren Traum erfüllt.



 

Elke hat hierbei Schicksal gespielt, denn eigentlich wollte Petra nur als Flugpatin fungieren  und  dachte  nicht  im  Traum  daran,  ihr Paten“kind“ zu behalten. Als Handgepäck auf  dem  Flug  4 ½ Std. auf Petras Schoß hat Teno  diese  Ansicht dann doch  irgendwie rigoros verändert ... aber erst einmal wollte  der  Vermieter überzeugt werden,  der  sich  bis  jetzt  immer  gegen  Hunde  ausgesprochen  hatte. Nach einem  netten  2-stündigen  Gespräch  ließ auch er sich umstimmen...


 

Teno ist ein kleiner lieber Schatz, bereits im Flugzeug hatte  sie  ja schon so eine Ahnung, dass er besonders lieb,  ausgeglichen u. ein ganz  ruhiger  Vertreter  ist, weswegen  sie  dann  ja  auch  direkt „zugegriffen“ habe, denn wann  kommt schon zusammen, dass man einen traumhaften Welpen bekommen  und auch  noch  Zeit genug für seine Erziehung hat ...

Teno hat sich inzwischen toll  eingelebt,  er  ist  topfit  u.  ständig hungrig. Spazieren gehen ist noch nicht ganz so sein Ding u. schon gar nicht an der  Leine,  dann  setzt man  sich  aus  Protest  auch schlichtweg einfach  schon mal auf die Hinterbacken ... Autofahren ist toll, sobald der Motor brummt, wird geratzt – kein  Wunder, wer


auf einem Teneriffa-Flug als Handgepäck mit von der  Partie ist, ist da schon abgebrüht. Wo immer Teno auftaucht, ist  er der Star. Er ist so unglaublich süß, dass alle Leute ihn ständig  knuddeln wollen. Er macht schon fein Platz, was wohl nicht zuletzt  daran liegt, dass man mit Leckerchen doch einiges erreichen kann. 

 

Wachsen tut er auch wie verrückt, vor allen Dingen seine kleinen „Pranken“ ... und so hoffen Adams u. wir, dass Tenos Papa kein Riesenschnautzer war und senden viele liebe Grüße nach Geilenkirchen - bis zum nächsten Teneriffa-Aufenthalt!!




 

Diego – dass er als kleines Problemkind galt, hielt Familie Tremblau aus Lüdenscheid nicht davon ab, es mit ihm versuchen zu  wollen. In Deutschland  angekommen sind seine Aggressionen wie verflogen. Er ist  freundlich  zu jedem  und ein quirliger Dauerwedler geworden. Sein Temperament geht zwar ab und zu mit ihm durch, dann fegt er sämtliche Blumen von den Fensterbänken oder rast über Tische  und Bänke – dass er sogar klettern kann, hat er auch schon bewiesen,  nämlich erst auf´s Bügelbrett und von dort dann auf den Wohnzimmerschrank – die Osterdekoration hat  dies leider nicht  überstanden, aber Frau Tremblau sieht´s dennoch gelassen. Gut Ding  will manchmal Weile haben und ein  erster  Erfolg  konnte bereits auch  schon verbucht werden – Diego hat seinen Feind das Spiegelbild nun endlich akzeptiert !
 

   


... auf Teneriffa hat seinesgleichen  leider  kein  leichtes  Leben, zahlt man für diese u. ähnliche Rassen sogar  viel  Geld,  um  die Hunde anschließend  z.  B.  bei tierquälerischen  Hundekämpfen einzusetzen – dieses Schicksal  wird Athos jedoch Gott sei Dank erspart bleiben, denn er hatte die Chance wie wir  so  schön  zu
sagen pflegen ins gelobte Land BRD  reisen  zu  können  und  bei Arno und Dolores Segura ist Athos auch ohne irgendeinen Kampf gewinnen zu müssen nun die absolute Nummer eins! 



beim Warten auf seine  große Reise  mit  Iris  im  Flughafen  von Teneriffa und dann einige  Stunden  später  endlich  alles  überstanden ... Herzlich Willkommen in den BRD  und  in  den  Armen seiner neuen Familie ...  Im  Hause Filbrand angekommen, geht´s erst einmal auf  Wohnungsinspektion  -  da  gibt´s  so  komische kleine Pelztiere und soooo viele andere Dinge, die nun erst einmal
ausgekundschaftet werden müssen ...
 

 

[zurück zum Archiv]