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Hola Amigos, que tal¿ Hallo, meine Freunde im Süden, ich habe lange nichts von mir hören und sehen lassen, aber jetzt gibt es wieder ein paar Zeilen und Impressionen. Die folgenden sind von heute vom Spielen im Garten, damit ihr seht, dass es mir gut geht:
Den langen und kalten Winter habe ich gut überstanden, ich hatte sogar jede Menge Spaß in diesem weißen Zeug, dass sie hier Schnee nennen (vor allem mit Shannon). Schade, dass viele von euch das nicht erleben können.
Mittlerweile haben wir wieder wunderschönes
Spanienwetter. Da machen die täglichen
Tja, Amigos, das zeigt, dass auch
ein Waldhund Spaß im Meer haben kann. Ich drücke euch alle 4
Pfoten und wünsche euch, dass ihr es auch so gut treffen werdet wie
ich.
Bis bald wieder mal, Grüße von der Nordsee von
Die Akira Chroniken (4) Ola amigos, que tal¿ Oder, wie man bei uns sagt: moin moin, wie geit di dat. Ich will mich mal wieder melden, nach fast 8 Monaten im Norden und nach 4 Monaten seit meinem letzten Bericht Ende Juni. Kurz nach meinen letzten Zeilen setzte plötzlich der norddeutsche Sommer ein: Regen, Wind, Gewitter. Super für eine feurige Spanierin wie mich, ich war ebenso begeistert wie meine Zweibeiner. Die täglichen Ausläufe waren fast wie Drachen steigen mit mir als Drachen an der Leine. Triefend nasses Fell und matschbespritzte Pfoten konnte auch der künstliche bunte Himmel, den Herrchen und Frauchen mitnahmen, nicht verhindern. Nasses Gras am Hintern, igitt igitt. Hundeschule im Regen – ganz toll, da schmeckten mit der Zeit auch die Leckerli nicht mehr. Ich bin doch kein Seehund! Doch es hatte auch was Gutes: zuhause wartete immer ein weiches Handtuch auf mich, manchmal sogar ein warmes Bad. Danach rein ins Körbchen und was Leckeres futtern: Schweineohr, Kopfhaut, Hühnerhals oder, wie hier, eine Karotte. Unter uns, die hat nicht besonders geschmeckt, ich habe sie nur zerkaut. Irgendwann war wohl oben das Wasser alle, es wurde langsam wieder schön. Da machte es auch wieder Spaß, am Strand rum zu laufen und alles zu erkunden. Da gibt es eine Mauer aus Reisig, welches mit Draht gesichert ist. Irgendwann hat mich Herrchen dort hoch gelockt, jetzt laufe ich immer ein paar Schritte drüber und springe dann in den Sand. Tja, und dann war’s August, Ihr seht, auch hier ist es noch trüb, aber wenigstens einigermaßen trocken. Am 3. August wachte ich morgens auf und fühlte mich etwas merkwürdig. Ich lief ein paar Schritte und merkte, dass ich eine Tropfenspur hinter mir herzog. Meine Zweibeiner wurden etwas hektisch, verpassten mir eine etwas seltsame Hose und ließen mich in den nächsten Tagen nicht von der Leine. Das war doof, denn die andern Hunde in der Umgebung interessierten sich alle sehr für mich. Sie beschnüffelten mich und versuchten alles Mögliche, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Sogar in der Hundeschule, wo ich ja die Älteste in der Gruppe war, kamen alle und schnupperten an mir rum. Nach ca. 10 Tagen hatte ich Gefallen daran gefunden, im Mittelpunkt zu stehen, besonders bei den Männern. Junge Junge, bekam ich Komplimente. Sogar von Rüden, die ich gar nicht kannte. Da war schon der eine oder andere bei, bei dem ich schwach geworden wäre, aber die Zweibeiner passten höllisch auf. Zum Ende des Monats legte sich dann die Aufregung wieder, alles wurde normal. Das Wetter und das Fressen wurden besser, bald konnten Markknochen im Garten serviert werden, sehr zu meiner Freude. Da durfte auch
keiner dran. Die Reste hab ich in meinem Körbchen unter dem Handtuch
versteckt. So gingen August und September ins Land, der Junghundkurs der
Hundeschule war absolviert, und dann kam der 25. Oktober. Morgens packten
sie mich in meine Transportbox und fuhren mit mir zu den netten Ärzten.
Dort bekam ich einen Pieks und schlief in Herrchens Armen ein. Als ich
wieder wach wurde, tat mein Bauch weh und ich hatte ein T-Shirt von Shannon
an. Dadurch kam ich nicht an meinen Bauch ran, um die schmerzende Stelle
zu lecken. Außerdem war mir sehr seltsam zumute, ich konnte mich
kaum auf den Beinen halten. Dafür durfte ich dann auf Frauchens Arm,
bis es besser wurde. Sie erklärte mir, dass ich nun keine Tropfenspur
mehr legen würde und auch keine
Abends ging’s
mir schon wieder besser und am nächsten Tag störte eigentlich
nur dieses T-Shirt. Einen Tag später fuhren wir wieder zum Arzt, der
untersuchte meinen Bauch und zog mir ein neues T-Shirt an. Das muss ich
jetzt tragen, bis die Fäden gezogen werden.
Tja, es ist mal wieder eine Menge passiert, das Schreiben hat mit müde gemacht, deshalb folgt jetzt ein Nickerchen. Bis bald, ich melde mich wieder. Akira
Akira – das erste Vierteljahr Moin moin, Freunde. Ihr habt lange nichts von mir gehört, deshalb jetzt das Neuste in Kürze, natürlich mit ein paar Fotos. Hier stehe ich am Gartenbeet, die Holzpalisaden sind 15 cm hoch. Wie ihr seht, bin ich doppelt so groß, ich bin ca. 50 cm lang und wiege 6200 Gramm. Ich bin inzwischen zum überzeugten Nordseeküsten-Bewohner geworden. Aufregend, das Leben an der Küste. Was die so alles machen mit mir: jeden Tag raus, lange Spaziergänge, mit den Hunden in der Nachbarschaft spielen, und später gegen Abend noch mal am Strand rumlaufen. Neuerdings sogar noch einmal pro Woche Hundeschule, ganz schön anstrengend, das alles. Hier seht ihr mich mit meinem Freund Barry. Er ist ein Rottweiler und schon etwas älter als ich, aber ein Super-Kumpel und immer sehr fürsorglich und vorsichtig mit mir. Manchmal muss ich aber auch alleine rumbutschern. Hohes Gras mag ich am meisten, da verstecke ich mich und sause dann raus, um alle zu erschrecken. Was für ein Spaß! Anfangs war
ich ja skeptisch, ob es mir bei den Zweibeinern im hohen Norden gefallen
würde, kalter Wind, viel Regen, salzige Luft, aber: inzwischen möchte
ich hier nicht mehr weg. Ich hoffe, die überlegen sich das nicht anders
und schicken mich wieder zurück. Ich verstehe ja jetzt auch die Sprache
und gebe mir große Mühe, das zu tun, was die immer
Na, hab ich
euch Lust auf Nordsee gemacht? Noch ein paar Infos: war mal wieder bei
den netten Ärzten, die haben mir Blut abgenommen und mich geimpft.
Befunde sind alle in Ordnung, jetzt muss ich erst in einem Jahr wieder
hin. Meine Milchzähne habe ich gegen neue Zähne ausgetauscht.
Mit den neuen kann ich die Schweineohren viel besser kauen.
Akira nach den ersten 4 Wochen Ja, ihr Lieben, ich melde mich nach dem ersten Monat bei meiner Familie an der Nordseeküste. Heute war ich
wieder bei den netten Ärzten! Tolle Leute dort, die bestätigt
haben, dass es mir gut geht:
Gewicht: 3600
gr (vorher 1900 gr)
Beim Spazierengehen tue ich mich etwas schwer, da jammere ich herzerweichend. Aber die nehmen nicht so recht Notiz davon, sie lassen mich immer laufen, so’n Schiet. Bei den anderen Hunden der Nachbarschaft hab ich mich gut in Szene gesetzt. Ich spiele nicht nur mit Emily, sondern auch mit dem großen Barry. Tini und Charleen belle ich so lange an, bis sie Notiz von mir nehmen. Dann suche ich mir ein paar Beine, hinter denen ich mich verstecken kann. Ansonsten jage ich mit Shannon durch den Garten, hinter Bällen, Stöcken, Kastanien und anderen Gegenständen her und bringe sie zu Frauchen oder Herrchen. Wenn sie „AUS“ sagen, lege ich die Sachen hin und die werfen sie wieder weg, damit ich sie wieder holen kann. Das könnte ich stundenlang machen. Hier noch ein paar Bilder ohne Kommentar:
Also Freunde,
letztendlich bin ich ganz zufrieden mit meinen Zweibeinern. Sie kümmern
sich um mich und helfen mir, die neue Welt zu verstehen. Und jetzt, wo
das Wetter mehr spanisch wird, lässt es sich auch im Norden leben.
Also dann, bis demnächst Eure
Akira, die ersten 10 Tage Wie geht es
einer feurigen Spanierin, wenn sie ins kalte Deutschland mit Temperaturen
von bis zu minus 10 Grad kommt? Sie friert!
Dann packt
mich der Chef doch mit Janosch ins Auto und wir fahren zum Tierarzt. „Antrittsbesuch“
bei meiner Gynäkologin, meinem Allgemeinmediziner, meinem Psychiater
und was noch alles, alles in einer Person. Da war was los. Schon im Wartezimmer
alle Sorten Tiere: Hasen, Meerschweinchen, Katzen, Hunde und viele Zweibeiner.
War ganz lustig da. Wir mussten dann in ein anderes Zimmer, wo ich diese
Medizinfrau kennen lernte: die war wirklich toll und alle Helferinnen auch.
Vielleicht täusche ich mal Kopfschmerzen vor,
Nun ja, die ersten 10 Tage waren voller Aufregungen. Ich habe viel gelernt, alle haben mich lieb und ich mag sie auch ganz gern, meine Zweibeiner. Am liebsten mag ich aber Shannon. Sie spielt so schön Fangen mit mir und freut sich, wenn ich hinter ihr her sause. Das haben wir auch heute Nachmittag gemacht, deshalb bin ich jetzt müde und muss mich ein wenig hinlegen. Bis zum nächsten
Mal
Der Beginn des Abenteuers Akira Ankunft verspätet, aber darauf haben wir gerne gewartet:
Nach dem weiten Weg durch die Nacht, immer dem Nordstern nach:
The morning after: Akira trifft Shannon
Dazu einige Impressionen ohne Kommentar:
Ansonsten ist
alles bestens, Essen schmeckt und bekommt auch gut. Die Mitglieder des
Rudels bemühen sich sehr um mich. Alle Hunde in der Nachbarschaft
haben mich schon beschnuppert, ich knurre sie erst mal an. Die sollen gleich
wissen, dass ich kein Girl für eine Nacht bin!
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