Carla

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22. August 2009:

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Karlchen war zum ersten Mal mit in Urlaub und hat auch das bravourös gemeistert. Sie hat so getan, als hätte sie ihre Jugend in Hotels verbracht und es sei das selbstverständlichste der Welt, sich in Restaurants gut zu benehmen. Wir hatten wie in fast jedem Jahr "Wandern ohne Gepäck" gebucht, das heisst in sechs Nächten fünf Hotels, diesmal am Rhein. Leider hatten wir wieder mal die heisseste Woche des Jahres erwischt und so haben wir einige Wanderungen abgekürzt und das Schiff benutzt. Auch das fand sie ganz gut. Wenn unser Wonneproppen müde war, legte er sich einfach quer in den Weg und alle anderen Leute mussten drüber steigen. Die meisten haben das auch grinsend brav gemacht. An einem Tag sind Karlchen und ich mit dem Schiff gefahren und Fred und Lara sind gewandert. Wir haben uns dann auf der Loreley wieder getroffen. Es war wirklich schön zu sehen, wie die beiden sich gefreut und begrüßt haben, als sie sich wiedersahen. Ein einziges Mal wurde Karlchen im Wald ganz nervös und wir wussten erst nicht warum. Kurz danach kamen wir zu einer Ziegenherde. Wir haben ihr aber erklärt, dass sie außer Dienst ist und damit nichts mehr zu tun hat. Sie ist dann einfach weitergegangen. Nur bei Gitterrosten musste Fred helfen, die waren für unsere Mädels wirklich nicht begehbar. Ansonsten ist Karlchen im Wald und auf Felsenwegen noch immer sehr trittfest und selbstsicher. Nach der Ankunft im Hotelzimmer hat sie sich dann erstmal - bevor Lara es tun konnte - den besten Sesselplatz gesichert. Jetzt sind beide erst mal hundemüde und schlafen sich zu Hause wieder aus, denn es ist sicher doch aufregend für sie gewesen.

Liebe Grüße

Gerda

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10. April 2009:

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Liebe Elke,
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ich schicke Ihnen nochmal ein paar Bilder von Karlchen und Lara. Im Moment genießen sie das schöne Wetter und sind am liebsten den ganzen Tag draussen. Karlchen aber nur, wenn einer von uns mitgeht, sonst kommt sie sofort wieder rein. Sie ist sehr anhänglich, besonders meinen Mann liebt sie heiss und innig. Sie beschützt Haus und Hof, aber besonders Lara. Wir müssen mittlerweile etwas aufpassen, denn Lara ist ja sehr unbedarft und will mit jedem Hund spielen. Wenn der Karlchen nicht ganz so freundlich erscheint, schmeisst sie sich dazwischen und den anderen Hund sofort auf den Rücken. Seit wir das wissen, nehmen wir sie immer zuerst mal an die Leine, wenn ein fremder Hund kommt, denn bei bekannten macht sie das nicht. Wenn sie dann merkt, dass Lara nichts passiert, können wir sie wieder laufen lassen. Drinnen hat sie sich auch einen neuen Liegeplatz gesucht. Nachdem sie abends immer unter der Kaminbank lag, haben wir ihr noch ein Liegekissen gekauft, auf dem sie jetzt viel Zeit verbringt. Die Couch ist ihr wohl etwas zu warm geworden. Nachts geht sie kurz mit ins Bett zum schmusen, dann aber ins Gästezimmer auf ihre Privatcouch. Darüber bin ich auch ganz froh, denn zwei Hunde dieser Größe brauchen ganz schön viel Platz
im Bett.
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Viele Grüße und ein schönes Osterfest
Gerda

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19. Februar 2009:

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Hallo,

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Sie wird immer lebhafter und lustiger. Manchmal grinst sie sogar und wenn das dicke Ding vor Freude durch die Gegend hoppst, lachen wir uns halb tot. Und das ist immer, wenn einer von uns die Leinen nimmt. Im Januar habe ich allerdings mit beiden eine Einzelstunde Leinenführigkeit genommen, denn sie haben mich vereint durch die Gegend gezogen und ich hatte das Gefühl, meine Arme werden schon immer länger. Ich war wieder bei Jeanette Przygode, das ist eine der Trainerinnen von Martin Rütter bei D.O.G.S.. Bei ihr war ich auch im letzten Jahr öfters zum Apportiertraining mit Lara gewesen. Und ihr werdet es nicht glauben, nach 45 Minunten Kurven laufen gingen die Mädels perfekt an der Leine. Natürlich muss ich das jetzt immer wieder üben, denn sie versuchen alle paar Tage wieder, ob ich mich nicht doch ziehen lasse. Abends liegt Karlchen am liebsten auf der Couch und nagt an einem Holzstöckchen, aber auch gerne neben einem von uns und lässt sich
Kraulen. Ich glaube, wir sind alle sehr zufrieden.
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Viele Grüße
Gerda C.
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23. Dezember 2008:

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Liebe Elke,

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Karlchen hat es uns wirklich leicht gemacht. Sie hat von Anfang an so getan, als wäre sie schon immer bei uns und uns kommt es auch so vor, als wäre sie schon sehr lange da. Dabei sind es mal grade drei Wochen. Sie liebt Spaziergänge, schmust sehr gerne und liegt ansonsten auf der Couch oder im Sessel. Unsere Beiden sind jetzt schon ein richtiges Team. Ich kann auch  zusammen füttern, stelle mich nur noch vorsichtshalber zwischen die Näpfe. Der (wahrscheinlich) erste Weihnachtsbaum in ihrem Leben hat Karlchen nicht sehr beeindruckt, wie sie auf einem Bild sehen können. Wenn Lara mit Brunhildes da Carlo oder einem anderen Hund spielt, geht Karlchen mal kurz mit gucken, schaut dann aber dem "Jungvolk" nur zu. Bei der Leckerchenverteilung ist sie natürlich wieder mit dabei. Rundum: wir sind alle sehr zufrieden. Ich wünsche Ihnen, ihrem Team und natürlich allen Vierbeinern eine frohes Weihnachtsfest, alles Gute und viel Erfolg im neuen Jahr
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Gerda C.
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Liebe Elke,
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Sie haben uns einen ganz tollen Hund geschickt. Wie ich schon am Telefon gesagt habe, kam "Karlchen" aus der Transportkiste und hat uns begrüßt, als würden wir uns schon ewig kennen. Sie liegt den ganzen Tag auf der Couch und kriecht beim Schmusen fast in uns rein. Die Namen und Carla und Lara waren uns dann doch zu ähnlich, so dass wir sie in Karlchen umbenannt haben. Das scheint ihr aber zu gefallen, denn sie hört von Anfang an drauf. Wir können sie beim Spazieren gehen sogar von der Leine lassen, da sie höchstens mal 10 m weggeht und wenn wir sie rufen, hört sie besser als Lara. Die beiden vertragen sich gut, nur beim Füttern müssen wir sie in getrennte Räume tun, damit es keinen Ärger gibt. Der geht aber von Lara aus. Ich hoffe, es ist Karlchen nicht zu kalt in Deutschland, denn letzte Nacht hat es geschneit und wir haben um die 0 Grad. Aber nach den Spaziergängen schmeisst sie sich sofort mit Schwung auf die Couch und da ist es dann ja schön warm. Nochmals vielen Dank für die schnelle Organisation des Flugs. Ich werde demnächst weiter berichten und kann noch immer nicht verstehen, dass Karlchen so lange keiner haben wollte.
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Viele liebe Grüße
Gerda C.
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