Francis wird Chico

Francis ist nun stolzes Mitglied einer eignen Familie und Podencofreundin Kimberley, die ihn alle überschwänglich begrüssten, als er am 1. Oktober 2006 in Düsseldorf aus der Flugbox spaziert kam...

Ganz im Gegenteil zu seiner Schwester Franca, hat sich Francis eher zum kleinen Draufgänger gemausert. Die Mails seiner Liebsten lassen uns immer ausgiebig in`s Schmunzeln geraten:

Chico entwickelt sich prächtig. Er wächst enorm und die Jungspund-Kauleiste ist nun auch da. Chicolino testet permanent, was er darf und was nicht. 
Es ist schon herzig, zu erleben, wie ein kleiner Podi-Mann seine Tage verbringt.
Seine Vorliebe für Besen, Handfeger und Schuhwerk ist ungebrochen. Schätze, es wird noch ein hartes Stück Arbeit. Zum Glück blieb die Wohnungseinrichtung bisher von Chicos diversen Spielaktivitäten verschont. 

In der Welpenschule ist Chico schon in die Oberklasse aufgestiegen. Er keift nun nicht mehr alle Beteiligten an und spielt, sobald Kimberly nicht dabei ist, auch mit anderen Hunden. Kühe gehören allerdings nach wie vor zum anbellenswerten Objekt, wenn Hund schon mal da ist und die machen ja eh nix.

Ansonsten meistert Chico sämtliche Aufgaben sehr gut. Auf Grundkommandos hört Chico schon gut. Charakteristisch für diese Rasse scheint der gute Gehorsam in der Trainingssituation und die streckenweise Ignoranz im Alltag zu sein. Erste Rudelverhaltensweisen, bei Buddelaktionen oder: Oh ich hab was gerochen und lauf mal schnell hin erfahren wir neu. Bei Kimberly, nach Training, kein Problem, zeigt Chicos Anwesenheit doch neue Möglichkeiten auf.

Die Nase von Kimberlys Plüschhund haben wir mittlerweile abgeschrieben, die flockt so schön.
Kimi ist, seit Chico ihr Herz erobert hat, auch nicht mehr so versessen auf Stofftiere. So ein echter Kuschelino ist halt besser. Morgens freut sich Kimberly, wenn Chico aufwacht. Dann gibt es erst einmal die Morgenwäsche. Weitere 120 Sekunden später ist Party angesagt.

Stubenrein ist Chico nun auch, nein besser, er schläft nach zweieinhalb Wochen durch bis morgens spät (Ca. 10:00 Uhr). Soll heißen zehn bis zwölf Stunden sind kein Problem mehr. Der beleidigte Gesichtsausdruck gegen 7:30 Uhr, hat uns dazu bewogen dem offensichtlich natürlichem Ruhebedürfnis eines Podencos Rechnung zu tragen. Mit breitem Grinsen erzählen wir gerne anderen Hundefreunden morgendlichen Ausgehzeiten.

Wasser ist im übrigen nach wie vor ein Element, mit dem Chico nicht so recht warm wird. Er versucht immer noch jeden Regentropfen mit den Pfoten vom Kopf zu putzen. Weigert sich bei schlechtem und kaltem Wetter aus dem Auto zu springen. Brrrr, ab 4 Grad bewegt sich der Hund nur in überdachtem, optimalerweise temperiertem Terrain. Antwort unsererseits war eine toll gefütterte KIK-Markt-Jacke für 8,99 + neuen Reißverschluß für 6,20. Nach anfänglicher Skepsis, fand Chico die neue Kuscheljacke doch tragenswert. Motto: Die zieh ich nicht mehr aus. Die bisher verwendeten Pullis sind ihm nicht mehr warm genug, obwohl er fellmäßig schon deutlich zugelegt hat.

Unsere jüngste Errungenschaft ist ein Surferdress für Kids (ebay). Nach hundegerechter Umarbeitung, sind wir guter Dinge, daß dieser der ultimative Anzug Chicos Ansprüchen gerecht wird; warm- und wasserdicht. Erfahrungsbericht folgt.

Liebe Grüße aus Steinhagen

Gabriele und Stefan mit Lea, Marlene, Kimberly und Chico
 

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