Gentas Weihnachtswunsch...

Im letzten Newsletter kurz vor Weihnachten war es unsere Genta, die die allgemeine  Weihnachtsstimmung trübte. Das Viertel ihres Lebens, das uns bekannt ist, gleicht eher einer Achterbahnfahrt.

Als Notfall – Urgencia – Anfang des letzten Jahres auf Teneriffa, Genta lag sterbend in einem Strassengraben, vergiftet...eine schnelle Rettung und eine erfolgreiche Behandlung in der Tierklinik...

Eine liebevolle Pflegefamilie in Deutschland ...

und kurz darauf die Vermittlung in ein – wie wir viele Monate glaubten – wundervolles Zuhause...

Doch dieses erwies sich als unzuverlässig. Nach knapp 7 Monaten hatte es sich ausgeglückt. Unter fadenscheinigen Gründen wurde Genta an uns zurückgegeben...

Da sass sie nun in ihrer Pflegestelle und wusste nicht, wie ihr geschehen war. Zwar fand sie einen lieben grossen Freund. Aber dieser feierte an Weihnachten mit seiner Familie – nur Genta nicht. 

Unser Weihnachtsnewsletter formulierte Gentas sehnlichsten Wunsch – eine eigene TREUE Familie und ein eigener Weihnachtsbaum. Aber wie soll das 2 Tage vor Weihnachten Wirklichkeit werden? Das erschien uns wirklich kühn geträumt. Aber auch die kühnsten Träume haben eine winzige Chance auf Erfüllung. Und in diesem Fall hat Genta wohl mindestens das zweite Mal in ihrem Leben Glück gehabt. 

Heiligabend bekam sie Besuch in ihrer Pflegestelle!! Die Familie O. liess Weihnachten Weihnachten sein und setzte sich sofort in den Wagen. Tags drauf fuhr die Pflegemama Gaby mit Genta in das möglicherweise neue Zuhause, denn auch die Katze der Familie O. hatte ein Wörtchen mitzureden. Genta schien alles sehr gut zu gefallen, liess sich entspannt auf dem Wohnzimmerteppich nieder und flüsterte aufgeregt mit Ihrer Gastgeberin: hier möchte ich bleiben!

So bekam sie dann doch noch an Weihnachten ihren Wunsch erfüllt!!
Von uns wurde die arme Familie O. mit vielen Fragen und Wenns und Abers „seziert“, geduldig standen sie Rede und Antwort. Aber dieses Mal mussten wir ganz auf Nummer sicher gehen. 

Schmunzelnd sitzen wir nun über den Mails und Fotos, die regelmässig geschickt werden. Genta durfte überall Platz nehmen im Haus, nur das Bett sollte auf Grund ihrer Grösse den Menschen vorbehalten bleiben. Nun hören wir, dass ein grosser Hund sich so klein wie ein Dackel machen kann. Liebe Familie O.: Platz ist in der kleinsten Koje, und im Winter ist es doch auch schön, einen warmen Hundeatem im Nacken zu spüren...nicht wahr?!

Und das neue Sofa-Schmusepaar: Herrchen und Genta...

...und wir wünschen euch allen noch viele gemeinsame Weihnachtsbäume!

 
 

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