Juni 2005

.... Post von Isora aus Deutschland:
Hallihallo, hier ist Isorchen. Ich liege gerade in meinem kuscheligen Körbchen und lasse mich von Herrchen kraulen. Heute war wieder ein aufregender Tag. Beim Joggen mit Mini-Frauchen habe ich trotz Leine eine Maus fangen können und habe sie wie eine Trophäe vor mir hergetragen. Danach habe ich versucht Hühner zu scheuchen, aber Mini-Frauchen hat mich nicht richtig gelassen ... Egal, hatte mich ja eh schon auf meinen Fressnapf und meinen Kauknochen gefreut. Nach dem Essen haben wir dann noch eine kleine Autotour gemacht (na ja, Autofahren ist nicht so mein Ding). Herrchen hat gesagt, dass wir bald nach Belgien fahren. Mittlerweile habe ich mich auch „in Schale“ geworfen und für neues Fell gesorgt. Einigen Dingen stehe ich zwar immer noch skeptisch gegenüber und halte mich erst mal zurück, merke aber (durch das viele Geknuddel u. Geknutsche), dass man sich an das Leben in Deutschland durchaus gewöhnen kann! Nun bin ich müde vom Schreiben und lege mich erst mal zu Frauchen ins Bett ...
Bis bald – Eure Isora

23.04.2005 – Isora fliegt zu ihrer Familie

Ihre Flugpaten Nadja u. Peter versuchen, Isora das Ungetüm Flugbox etwas zu versüßen, jedoch ist Isora alles andere als begeistert, in diesem unkomfortablen Ding mehrere Stunden zubringen zu sollen, aber auch sie übersteht die lange Reise nach Deutschland unversehrt und wird von einer glücklichen Familie Bretschneider in Düsseldorf willkommen geheißen ... 
 

Jan. – April 2005

Vier Monate sollen vergehen, bis sich endlich Interessenten melden, zu denen Isora passen könnte. Familie Bretschneider hat bereits Podenco-Erfahrung. Der geliebte Podi, den man seinerzeit aus einem Tierheim übernommen hatte, war verstorben und die Trauer im Hause Bretschneider immer noch groß. Mit Haus und Garten bringen sie zudem die idealen wohnlichen Haltungsbedingungen mit ... es scheint, dass Isora endlich ein Zuhause gefunden hat !

Weihnachten 2004

Elkes schönstes Geschenk: die endlich gelungene Rettung ihrer Isora. Sie folgte Elke bei ihren regelmäßigen Fütterungen über Monate immer auf Schritt und Tritt, aber nur bis auf einen Meter, näher ließ sie  sie keinesfalls an sich heran.  
  

Isora verließ dann irgendwann ihren Stammplatz in Chio, was schon ein Zeichen für Elke war, dass sie sich dort bei den vielen Hunden nicht mehr wohl fühlte. Elke begegnete ihr damals schon auf der Pass-Straße. Ja  und dann war sie auf einmal am Parador. Die Freude war riesengroß, als sie Elke auch dort sah. Aber dennoch - einfangen? oh nein! ... und dann  ist es ihr doch irgendwann gelungen, sie mit dem Blasrohr (Narkosepfeil) einzufangen. Dann war endlich alles überstanden und die schlimme Zeit in den Bergen konnte in Vergessenheit geraten ...  Isora hatte Filaria (Herzwürmer) – in den Bergen hätte diese Krankheit unbehandelt einen grausamen Tod für sie bedeutet.  Sie wurde behandelt und wurde wieder ganz gesund. 
Sie ist ein traumhaft sanftes Tier, noch etwas zu schüchtern, um es sich mit ihren Freunden auf der Couch gemütlich zu machen, aber zu einem Kauknochen im Garten muss man sie nicht lange überreden.... 

November 2004

Isora – hier noch wild und ohne Vertrauen in den Menschen in den Bergen Teneriffas ...


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