12.10.2005:

Chicco (José) hat sich sehr gut eingewöhnt! Mit den Katzen versteht er sich, aber sie dürfen nicht zu mir. Schlafen tut er am liebsten bei mir im Bett und am Morgen mag er fast nicht aufstehen. Vor grossen bellenden Hunden und vor Autos hat er noch sehr viel Angst.
Viele Grüsse M. R.

Hier noch ein Bild von Chicco im Garten wo er sehr gerne herum tobt.




 

Jose hatte es in seinem bisherigen Leben nun wirklich nicht schön. Er lief alleine durch die Bergwälder Teneriffas bis ihn im Juli unsere Elke in Los Raices gefunden und aufgenommen hat.

Bei den Routinenuntersuchungen stellte sich heraus, dass Jose an Filaria erkrankt war. Nun hieß es für unsere Elke „hegen und pflegen“ was das Zeug hält, damit wir für ihn ein schönes Zuhause finden können. Nach ca. 6 Wochen wurde Jose nochmals untersucht und die Filaria war vollständig bekämpft.

Jetzt ging es los, „Familie finden“, nur leider hat sich niemand für den kleinen „Schocko-Teddy“ interessiert. Keiner? Nein so stimmt es nicht…

Es war der 12.09.05 als wir eine ganz tolle E-Mail aus der Schweiz bekommen haben: Frau R. hat ihr Herz an Jose verloren und nach einigen Telefonaten und der Rücksendung unseres Kontaktformulars, welches nur die besten Voraussetzungen widerspiegelte, war nun die Organisation der Vorkontrolle angesagt. Viele Tierheime und Tierschutzvereine wurden kontaktiert, jedoch war es für die meisten Vereine zu weit entfernt. Da meldete sich der Tierschutzverein Beider Basel und erklärte sich sofort bereit die Vorkontrolle für uns durchzuführen.

Somit waren die Voraussetzungen einer Vermittlung gegeben und nun galt es einen Flug Richtung Schweiz zu bekommen. Der Zufall war uns positiv gestimmt und somit konnte Jose bereits am 29.09.05 nach Baden-Baden fliegen, wo ihn Frau R. schon sehnsüchtig erwartet hat. Auch die ca. 2-stündige Rückfahrt war kein Problem. Im neuen Zuhause angekommen lernte Jose erst einmal  die restlichen Mitbewohner kennen, die Katzenmannschaft von Frau R. begrüßte ihren neuen spanischen Amigo sehr herzlich.

Nun warten wir auf Fotos von seinem neuen Zuhause und freuen uns dass die erste Vermittlung in die Schweiz so toll geklappt. Auch hier haben wir gemerkt, dass es für den Tierschutz bzw. für die Vermittlung keine Grenzen gibt, schon gar keine Landesgrenzen…

Fortsetzung folgt
 

[zurück]