Juana ... der samtschwarze Edelstein ...

In Caleton, einem kleinen Fischerdorf unterhalb von La Matanza im Norden unserer Insel beschwerten sich Anwohner bei der örtlichen Polizei, über 2 schwarze streunende Junghunde.. In diesem Fall sind es aussergewöhnliche Polizisten, denen Tiere in Not nicht egal sind und die immer sofort zum Hörer greifen. Also ging`s auf Pirsch und kurze Zeit später waren die beiden Grazien eingefangen. Anfangs noch sehr scheu, wurden sie auf unserer Finca inmitten von freundlichen Artgenossen und netten Menschen schnell zutraulich und anhänglich.

Juna und Palmera, wie wir die Hübschen getauft hatten, belagerten nun einträchtig mit Lydi und Bronco die gemütlichen Hundesessel und halfen auch gern beim Umtopfen der ein oder anderen Pflanze. Ja, die Jugend hat immer so viel Elan!!

Verwundert waren wir nicht, dass die zwei Black Beauties äussert zahlreiche Interessenten auf den Plan riefen. Das Auge isst ja bekanntlich mit, und hier gab es eine Menge Leckereien auf ihren Fotos zu sehen...pechschwarz und glänzend ein Blick auf das Innerste ihrer schönen Seele,  alle waren ganz hin und weg von diesem Prachtpärchen!

So konnte aber nur eine Familie Juana bekommen und wir enschieden uns für die sehr nette Elke Sch., die alles daran setzte, uns zu 100 Prozent zu überzeugen. 

Juana reiste sodann zusammen mit ihrer Kollegin Shiva ins bitterkalte Deutschland. Alles war sehr aufregend, die Fahrt zum Flughafen, die vielen fremden Menschen und Geräusche, so dass sie ganz verschüchtert auf ihren Check-In warteten.

Am Flughafen in Deutschland gab es dann eine Riesenfreude, als die beiden aufgeregten Familien ihre Lieblinge endlich in die Arme schliessen konnten. Noch etwas benommen von den Reisestrapazen, traten dann alle flugs den Heimweg ins warme Zuhause an.

Juana fand dann schnell heraus, wo es das wärmste Plätzchen in den eigenen vier Wänden gibt, nämlich bei Herrchen junior.... was wir duchaus nachempfinden können ...

Nun ist alles vergessen, Juana ist wirklich angekommen, wie uns diese Bilder sehr eindrucksvoll beweisen...

Wir sind sehr glücklich und Elke und ihrer Familie sehr dankbar, dass ein einst unerwünschtes und störendes Geschöpf für andere Menschen etwas ganz Besonderes geworden ist! 

... und vielleicht gibt es ja mal ein Treffen mit deiner Schwester Palmera, die nun in Nürnberg wohnt...?
 

 

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