Laja zieht nach Saarbrücken

30. November 2010

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Laja und Freundin Josie haben so ihre eigenen Tipps für den Winter: "Ein bisschen Schnee muss sein und dann ganz schnell in´s Körbchen rein!"

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13. Oktober 2010

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Liebe Frau Roßmann,

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endlich komme ich einmal dazu, mich bei Ihnen persönlich zu melden. Seit Ende März diesen Jahres wohnt Laja bei uns und ich wollte Ihnen auf diesem Weg mal ein paar Fotos und Eindrücke der kleinen Maus schicken (ich hoffe, ich sprenge die Kapazität ihres Posteingangs nicht ((( -;  ).

Also: Laja ist einfach nur ein Goldschatz, sie ist nur lieb, verschmust, anhänglich, lustig, durch und durch gut, loyal und wunderschön. Als sie zu uns kam, war sie teilweise noch sehr unsicher, unterwürfig und leicht aus der Ruhe zu bringen. Kein Wunder, erst dem Hungertod ganz knapp entronnen (über ihr Leben davor möchte ich gar nicht nachdenken), dann ein neues Leben auf Ihrer Finca, dann plötzlich eine komplett fremde Umgebung, ein Leben im Haus mit einem anderen, fremden Hund mit völlig fremden Menschen. Laja hat das sehr gut gemeistert, sie hat sich innerhalb kürzester Zeit eingelebt (zu den „harten“ Fakten: sie war sofort stubenrein, hat nie etwas im Haus kaputt gemacht oder sonst angestellt und sie bellt nicht – einfach toll) und ist mittlerweile sehr sicher und entspannt geworden. Josie (unsere andere Pointerhündin, ein Straßenhund aus Istanbul, die auch über eine Tierschutzorganisation zu uns kam) hatte auch einen großen Anteil daran, dass das so schnell und so gut geklappt hat. Josie ist der absolute „Zen“ – Hund, sie ruht in sich selbst, ist souverän und erfahren, ein riesengroßer Clown und Charmebolzen und hat ein vorbildliches Sozialverhalten. Josie hat zu Beginn die Rangordnung geklärt und Laja hat sich anstandslos untergeordnet – das wars, seitdem sind die beiden die dicksten Freundinnen. Die beiden haben sich von Anfang an so gut verstanden, dass ich es fast nicht glauben konnte. Man meint, die beiden hätten sich gesucht und gefunden und sie tun sich einfach gut. Laja hat sich von Anfang an stark an ihr orientiert und Josie hat ihr viel Sicherheit in ihrem neuen „Hundealltag“ in Deutschland gegeben, dafür hat Laja die doch schon etwas gemütlichere Pointer – Omi Josie (etwa 10-11 Jahre) mit ihrer jugendlichen Energie angesteckt und hält sie jung.

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Laja hat schnell eine Bindung zu uns aufgebaut, sie war und ist immer bemüht, alles richtig zu machen, lernt schnell und wächst etwa 5cm vor Stolz, wenn sie gelobt wird.

Zugegeben, es hat anfangs viel Zeit, Geduld, etwas Schleppleinentraining, Unmengen an Leckerlies und auch ein paar Nerven gekostet, sie davon zu überzeugen, dass es am allerbesten ist, wenn sie sich, wenn sie frei läuft, in Sicht- und Hörweite von mir bzw. uns aufhält und nicht einfach so losdüst. Ich habe mir dann Lajas beide große Leidenschaften, „Laufen“ und „Essen“ (ganz das Frauchen ((-;   ), zunutze gemacht und oft mit ihr bei Laufrunden im Wald das „in der Nähe bleiben“ geübt. Mittlerweile klappt das wunderbar, auch bei normalen Spaziergängen, ihr „Aktionsradius“ hat sich sehr verkleinert. Ich denke, sie wusste es nicht besser, ist jung, voller Energie und will sich auspowern und möglicherweise wurde sie früher jagdlich auf Teneriffa geführt, und da hieß es ja vermutlich rennen, rennen, rennen, wenn man mal raus kommt. Apropos Jagen: Ich musste mich bei Josie nie mit dem Thema Jagdtrieb auseinandersetzen, ihr „Jagdtrieb“ geht gegen null und beschränkt sich darauf, weggeworfenes Brot im Wald zu suchen und nach Hause zu tragen (ehemalige Straßenhunde lassen nichts verkommen  ((-;   ). Bei Laja ist etwas Jagdtrieb vorhanden, hält sich allerdings in Grenzen und ist gut zu händeln. Sie hört sehr gut und kommt auf Pfiff zurück, mittlerweile behält sie mich aber auch immer im Auge und kommt selbstständig zu mir. Dort, wo es sich anbietet, läuft sie ohne Leine, egal, ob Feld, Wald oder Wiese, auch ganz prima als „Reitbegleithund“ neben dem Pferd und es ist ihr größtenteils egal, was rechts und links neben ihr passiert. Vögel und Katzen allerdings findet sie hochinteressant und sie betrachtet jeden Vogel und jede Katze unterwegs wie eine Art Weltwunder. Sobald sie allerdings weggeflogen oder –gelaufen sind, ist das auch schon wieder erledigt.

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Laja hat ein wunderbares Sozialverhalten, sie begegnet jedem Hund freundlich und gut gelaunt. Um die, die ihr nicht geheuer sind, macht sie einen großen Bogen und lässt sie links liegen, und der Rest wird unwiderstehlich zum Spielen aufgefordert. Und mit Josie zusammen ist sie wirklich unschlagbar. Auch aus diesem Grund sind die beiden gerne gesehene Gäste in der Hundepension, in punkto Sozialverhalten können sich einige Hunde ein Scheibchen abschneiden. Und die Hundesitterin der Hundepension, in die die beiden ab und zu gehen, hat mir vor kurzem noch einmal gesagt, dass sie selten eine so innige Zuneigung und Freundschaft unter zwei Hündinnen erlebt hat, wie bei den beiden.

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Am besten sehen Sie sich einfach die Fotos an, sie zeigen Laja, Josie, meinen Mann, Laja mit meinem Pflegepferd und Laja mit Hundekumpels. Übrigens ist Laja kerngesund, sie hat sich völlig erholt und meine Tierärztin war ganz angetan von ihr.

Es ist einfach nur schön zu sehen, wie sie sich mit Josie amüsiert, wie sehr die beiden sich mögen und es ist eine Freude, ihr dabei zuzusehen, wie sie über die Wiesen und Felder fegt, mit hängender Zunge und fliegenden Ohren – einfach toll.

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Herzliche Grüsse aus Saarbrücken, Catharina H.

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P.S. Meine Hochachtung für Ihre Arbeit und die ihrer Helferinnen und Helfer! Es ist unglaublich, was sie leisten.

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09. April 2010

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Als Laja Anfang Februar als Fundhund auf der PAT Finca Einzug hält, besteht sie nur aus unterwürfigen Knochen, die von dünner, trockener Haut zusammengehalten werden. Ein Anblick zum Gotterbarmen… 

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Nach nur wenigen Wochen hat sich viel verändert. Nicht nur, dass Laja ordentlich an Gewicht zugelegt hat…, nein, ihr ganzes Wesen ist wie umgewandelt. Sie ist ausgelassen, fröhlich und unendlich lieb zu jedem Zwei- und Vierbeiner. 

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Ihre Glücksfahrt hält an, denn ein nettes Paar aus Saarbrücken mit Pointerhündin Josie aus der Türkei bewirbt sich für die wunderbare Laja. Ein obligatorischer Vorbesuch, den Hedwig, Frauchen unserer Nana, auf unser Bitten hin durchführt, birgt eine kleine Überraschung, denn Catharina und Hedwig kennen sich rein zufällig … was für ein angenehmes Omen.

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Laja reist dann wenig später nach Düsseldorf, wo Flugpatin Elfi einer strahlenden Catharina mit Freundin eine ebenso strahlende Laja übergibt. Andrea und Dirk sind auch mit von der Partie und halten diese erste rührende Begegnung auf der Kamera fest.

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Dass Laja einen Sechser im Lotto mit Zusatzzahl und Lorbeerkranz gewonnen hat, zeigen wir hier sehr gern mit diesen Fotos. Ein schöneres Zuhause hätte sie nie finden können! Wir danken euch sehr herzlich für alles, was Ihr zu Lajas Glück beigetragen habt und wünschen euch eine lange glückliche Zeit miteinander!

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