Pablos Augen...

denen konnten sie nicht widerstehen... Als vor einigen Tagen der Anruf von Gentas „Eltern“ Ursula und Burkhard kam, haben wir uns soooo gefreut, denn „Wiederholungstäter“ in puncto Hundeadoption sind immer noch ein Sahnehäubchen für uns. Unsere Genta sollte einen Gefährten bekommen und der süsse Pablo hatte es allen angetan. 

Allein Madame Genta wollte sich dazu nicht so recht äussern, und so blieb es doch noch eine spannende Angelegenheit, bis es zum ersten Zusammtreffen mit „La Chefa“ kam. Die erste Begegnung war ebenso neutral wie der Boden, auf dem sie stattfand. Der vorsichtige Eintritt in die „Genta-Hochburg“ verlief auch ganz passabel, wenngleich auch dem jungen Lümmel sofort sehr deutlich klargemacht wurde, wer allein bei Herrchen auf dem Schoss liegen darf! 

Ursulas ausführlicher Fotobericht über das neue Jubelpaar lässt uns nicht nur frohen Mutes sein, sondern  regt auch zum eingehenden Schmunzeln an:

Pablo hat hier Alles voll im Griff (die Kinder räumen tatsächlich auch mal ihre Sachen weg, damit Pablo sie nicht kaputt macht).  Wenn er nicht schläft, hat er den ganzen Tag nur Unsinn im Kopf. Genta wird zum Spielen aufgefordert, egal ob sie nun will oder nicht. Es wird so lange rumgebellt, bis Genta zumindest meistens nachgibt. Der Staubsauger wurde in den ersten Tagen unter der Kategorie "gefährliches Monster" eingestuft. Genta schaut uns manchmal fragend an, ob das denn wirklich sein musste - denn mit der Ruhe ist es nun vorbei, dabei hätte es ja wirklich ein erholsamer, ruhiger Urlaub werden können :-)

 
Im Garten versucht sich Pablo als Gärtner, er kann alles gebrauchen, leere Blumentöpfchen, volle Blumentöpfchen, Blumenzwiebeln - die man vorher selbstverständlich ausbuddelt, Pflanzen die man aus den Blumenschalen zieht, Algen die man gerade aus dem Teich fischt - oder er fischt selbst danach, Handschuhe, Sitzkissen, usw. Er rennt mit seiner "Beute" dann immer um die Teiche und freut sich, weil ihn keiner einfängt. Das Nachlaufen habe ich teilweise aufgegeben, denn Pablo ist definitiv schneller. Zumindest kann keiner behaupten, wir würden unter "Bewegungsmangel" leiden.

Pablo lernt auch recht schnell, beim spazieren gehen springt Genta ins Gestrüpp - Pablo springt auch rein und findet nichts - aber die große Schwester wird schon wissen, warum sie das tut. Gestern das selbe Spiel, Pablo springt wieder ins Gestrüpp und sucht und sucht, plötzlich kommt er hoch und ich dachte schon - oh Gott - aber Pablo hatte eine Pflaume erlegt. Nun denkt er bestimmt, Genta würde Pflaumen jagen  :-)
 
Sitz können wir auch schon, wenn wir nicht gerade an etwas Anderem interessiert sind und einfach keine Zeit dafür haben - aber auch ich kann stur sein und gebe nicht auf. Stubenrein sind wir auch schon fast - ab und zu passiert noch ein "Unglück".

 
Im Großen und Ganzen ist Pablo ein ganz normaler verspielter und sehr verschmuster Junghund, der noch jede Menge lernen muss - und wir mit ihm. Genta und wir müssen ihm seine Grenzen zeigen und ich denke mit der Zeit wird es auch wieder ruhiger werden. Bis dahin werde ich wohl ein paar graue Haare mehr haben :-) 
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