22. Januar 2007:


Pin der (Über)lebenskünstler ...

Mitten in einer kühlen Frühjahrsnacht brachten uns tierliebe Polizisten eine quiekende und klagende Plastiktüte, sieben winzige schwarze Knäuel, nicht einmal 24 Stunden alt. Wir versuchten alles. Im 2-stündigen Rhytmus und 24 Stunden am Tag gab es Welpenmilch aus der Flasche, Wärmelampe und parallel eine fieberhafte und sehr verzweifelte Suche nach einer Amme.

Im Gegensatz zu seinen sechs Geschwistern hatte der kleine Pin einen unsagbarg kräftigen Lebenswillen und einen ebensolchen Zug am Leib, nach kurzer Zeit war er als einziger Überlebender zurückgeblieben. Der Zufall brachte ihm glücklicherweise eine „Ersatzschwester“, die kleine Pan sah ihm nicht nur sehr ähnlich, sondern teilte ein ähnliches Schicksal... und endlich eine „Ersatzmama“, die sanfte und fürsorgliche Podenca Carmen. 

Jetzt  gab es mal was Ordentliches zu trinken, und zu unserer grossen Freude wuchsen und gediehen unsere Sorgenkinder dank Carmen prächtigst.

Fast zeitgleich fanden sich 2 nette Familien für die beiden kleinen Waisenkinder und so ging es alsbald auf die lange Reise gen Nordwesten.

Klaus und Petra K. erwarteten zusammen mit ihrem lieben Feivel den zierlichen Zwerg Pin am Düsseldorfer Flughafen und umgehend nahm man intensive Tuchfühlung auf. Blieb nur noch die spannende Frage, was Kater Chaplin dazu schnurren würde...bei dem Pin sich erstmal als amtlich geprüfter Grosswildjäger vorstellte, wie wir im nachhinein erfuhren ... haha.

Pins Familie schreibt uns nun: 

Pin heißt jetzt Luca , hat richtig viel spanisches Temperament und ist inzwischen 45 cm groß. Damit haben sich die Sorgen von meinem Mann er könne zu klein sein von selbst erledigt. Er ist ein fester Bestandteil unserer Familie und wir haben keine Minute bereut das wir uns für ihn entschieden haben. Er und unserer Feivel ist ein gutes Team gewurden , was auf dem Foto was ich mitschicke gut zu sehen ist.

Ja, das sehen wir auch, dass ihr beide ein Dreamteam geworden seid...und wir wünschen euch weiterhin ein langes glückliches Zusammensein ... und Pfoten weg von Chaplin, grosser Luca!
 

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