Tresoro

Tresero

 Mit Milchzähnen und Erdnase in`s Glück!

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Im Sommer 2009 veröffentlichten wir auf unserer Homepage unter Aktuelles folgenden Bericht, der auch der Anfang von Ultimos Geschichte ist:

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…und weiter geht´s etwas später zum Grosseinsatz Las Raices:

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Da genügend Helfer vor Ort sind, können wir einen Einsatz angehen, der allein oder zu zweit gar nicht zu bewerkstelligen wäre. In Las Raices tummelt sich seit längerem ein Rudel Hunde, das leider auch mit einigen Hundekindern gesegnet wurde. Das Wichtigste ist nun erst einmal, die Hündinnen und die kleinen Nachkommen einzufangen, um den ungewollten Kindersegen einzudämmen und den Tieren vor allem ein leichteres Leben zu verschaffen, denn als Selbstversorger ist es nun mal sehr schwer auf Teneriffa, zumindest für Hunde. 

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Solche Einsätze müssen sorgfältig geplant werden, denn wenn hier irgendetwas schief läuft, hat man es beim nächsten Mal mit diesen misstrauischen Kerlchen noch viel viel schwerer. Als erstes werden große Lebendfallen tief in den Wald hinein geschleppt und so eine Falle ist nicht gerade ein Fliegengewicht. Wie gut, dass Dirk seine „tragende Rolle“ so ernst nimmt…J Bei den Temperaturen und dem Gelände ist es auch nicht gerade ein Spaziergang, aber der Zweck heiligt den schweren Atem und die Ströme von Schweiß… Und dann heißt es warten, warten, warten…

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Nach langen Stunden und einigem Suchen können ein Rüde und 7 Hundekinder geborgen werden, der 10stündige Einsatz hat sich gelohnt, und zumindest die Zweibeiner tragen glückliche Minen, während die Kleinsten noch von ihrem Glück überzeugt werden müssen.

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Dass dies auch zwischenzeitlich gelungen ist, kann unsere Rubrik „Zuhause Gesucht“ unter Beweis stellen. Hier posieren sie schon für ihre neuen Hundeeltern, die hoffentlich bald gefunden werden.

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Ehepaar W. aus Bielefeld, erfahrene Hundeeltern seit Jahren, verliebten sich in Treseros Konterfei auf unserer Homepage und schnell war alles besiegelt. Seit Treseros Umzug erreichen uns nicht nur regelmässig herzliche und informative Mails, sondern auch ebensolche Fotos, die wir hier mit grosser Freude zeigen:

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Etwas Besonderes gab es dann im Herbst 2009: Es ging auf eine grosse Tour in den Norden Deutschlands, um Brüderchen Ultiomo – nun Rémi – zu besuchen… sind das nicht herrliche Momente…?!!

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Wir wünschen euch noch eine wunderschöne, lange Zeit zusammen!

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12. November 2009:

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Liebe Frau Groenhoff,

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hier melden sich gleich 3!!! Glückspilze 2009. TRESERO, der am 7. September von Pro Animal zu uns kam, und wir, Antje und Tony Waddington, bei denen er seitdem lebt.

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Wir hatten über das ZERGPortal 'Welpen' angeklickt und haben sofort den absoluten Glücksgriff getan: TRESERO ist einer der Welpen, die im Juni im Esperanzawald gerettet wurden.

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Nachdem wir uns entschieden hatten, ging alles sehr schnell. Musste es auch, denn wir waren bereits wenige Tage nach seiner Ankunft zu einer Hochzeit in Süddeutschland eingeladen und wollten anschliessend weiter in Urlaub fahren. Während der Tage bis zu TRESEROs Ankunft stieg unsere Spannung ins Unermessliche. Glücklicherweise hatte Frau Müller im ein offenes Ohr für alle unsere Fragen, und dann war es endlich  7. September. Rechtzeitig machten wir uns, ausgerüstet mit Decken, Futter , Wasser, Leckerchen und einem Spielzeug auf den Weg nach Düsseldorf, wo wir unsere in Düsseldorf und Düren lebenden Töchter und unseren Schwiegersohn am Flughafen treffen wollten, um gemeinsam TRESERO zu begrüssen. Die Fahrt verlief ausnahmsweise problemlos und ohne Staus, das Düsseldorfer und Dürener Empfangskomitee war bereits eingetroffen, ebenfalls mit Leckerchen und einem Quietschspielzeug, und dann ging die Warterei los, denn das Bodenpersonal von LTU streikte.

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Mit einstündiger Verspätung landete der Flug und wir hatten das Gefühl, dass Hunderte von Urlaubern in unsere Richtung strömten, nur schob keiner eine Transportbox. Zuletzt warteten nur noch ein Mann und eine Frau scheinbar endlos auf ihr Gepäck, jeder hatte eine Transportbox dabei und wir wurden fast verrückt vor Ungeduld. Als die sehr netten Flugpaten dann endlich ihre Trolleys in die Halle schoben, stürzten wir uns regelrecht auf sie um unseren Hund in Empfang zu nehmen. TRESERO war wach und aufmerksam, aber doch auch etwas beduselt von dem Beruhigungsmedikament, welches er für den langen Flug bekommen hatte. Wir haben dann ganz schnell seine geräumige Transportbox geöffnet, und ich durfte ihn als Erste auf den Arm nehmen. Das war total toll, denn wir hatten nach dem Tod unseres 13 1/2jährigen Hovawarts vor zwei Jahren eigentlich garkeinen Hund mehr haben wollen. TRESERO liess alles Schmusen und liebe Worte geduldig über sich ergehen und wir fuhren mit ihm so rasch wie möglich in die Tiefgarage zu unserem Auto, um ihn aus der unruhigen Ankunftshalle weg zu bringen. Dort unten lief er an der Leine interessiert hin und her und fand besonders unsere Tochter Caroline ganz toll. Triken wollte er nicht, und auch Leckerchen interessierten ihn nicht. Die Fahrt nach Bielefeld hat er dann gut überstanden. Ich sass mit ihm auf der Rückbank, so dass er ständigen Körperkontakt hatte. Die erste Nacht verlief ereignislos, keine Pfützen oder Grösseres. Wir hatten uns entschlossen, ihn die ersten Wochen neben meinem Bett schlafen zu lassen, damit wir notfalls auch nachts rechtzeitig mit ihm rausgehen konnten.

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Wir haben mit TRESERO einen absoluten Schatz bekommen, ein absolutes Naturtalent im wahrsten Sinne des Wortes. Einen kleinen wilden Waldhund, gerettet von Fraus Roßmann, der nach ein paar Wochen auf der Finca plötzlich mit einer Unzahl neuer Eindrücke klarkommen musste und das auch supertoll gemeistert hat. Fahrt im Auto zum Flughafen, Transportbox, Flieger und Flug, Ankunftshalle, wir 5, Tiefgarage, Autofahrt, Wohnung, Waldspaziergang am nächsten Morgen, Autos, Strassenlärm, und, und, und,  Dinge, die sich im Stadtleben einfach nicht vermeiden lassen. Und 3 Tage später mit dem Wohnmobil ab nach Süddeutschland zur Hochzeitsfeier. Und hier hat TRESERO wirlich gezeigt, was in ihm steckt. Wohnmobil: kein Problem. Lange Fahrt mit vielen Staus: Mist, aber was solls. Erster Restaurantbesuch seines Lebens nach Ankunft in Lampertheim: ganz interessant. Hotel: OK. Am nächsten Tag: Frühstücksraum mit vielen fremden Leuten: na und? Fahrt nach Mannheim, Erkundung des Maritim Hotels und der Aussenanlagen, Warten draussen auf das Ende der Trauung, alles kein Problem. Sektempfang drinnen: Sekt mag ich nicht, aber die Canapées probiere ich gern. Fotos machen draussen: TRESERO stielt dem Brautpaar fast die Schau. Fahrt ins nächste Hotel in Neustadt, kurze Ruhepause, auf zur Bimmelbahn, mit der wir zwar nur zwei Stationen zum Restaurant fahren sollen, die aber total mit amerikanischen Touristen überfüllt ist, und wir mittendrin auf einer Box hockend. Für TRESERO kein Problem. Er ist interessiert und keineswegs verängstigt und bewältigt auch noch das Hochzeitsessen im Restaurant und die anschliessende Taxifahrt. Natürlich hätten wir ihm gern soviel Auf und Ab erspart, aber dann hätte er erst Ende Oktober zu uns kommen können.

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Am nächsten Tag gings dann endlich in den Urlaub mit natürlich weiteren neuen Eindrücken und viel viel zu schnuppern.Bereits am zweiten Tag fanden wir einen Campinplatz an einem recht grossen See und, wie konnte es auch anders sein, unser wunderbarer kleiner Waldhund lief mit uns um den ganzen See OHNE LEINE!

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Ich könnte endlos weiterschwärmen, aber viele unserer Erfahrungen sind sicher für andere Besitzer von ProAnimal-Hunden garnichts Neues. TRESERO war anfangs extrem auf mich fixiert und folgte mir auf Schritt und Tritt, auch wenn er sich sehr gern nahe bei meinem Mann aufhielt. Sobald ich aber aufstand oder den Raum verliess, war er sofort neben mir uns liess mich nicht aus den Augen. Das hat sich aber nach und nach gelegt, er schläft inzwischen in seinem Korb im Flur gegenüber von unserem Schlafzimmer, und die Schlafzimmertür, die wir zuerst weit offen gelassen und nach und nach immer mehr angelehnt hatten, so dass er jederzeit nachts zu uns kommen konnte, kann auch zu bleiben. TRESERO entwickelt sich ganz normal, liebt die Welpenspielstunden und möchte auch sonst mit jedem Hund den wir treffen spielen. Er ist lernbegierig, und bei den Suchspielen, die wir zuhause und draussen machen sehr clever im Lösen der Aufgabe. Obwohl er inzwischen tüchtig frisst und auch nicht wenige Belohnungsleckerchen vertilgt, ist er sehr schlank und wir hoffen, dass er noch ein grosser starker Hund wird.

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Das letzte Wochenende war ein ganz dicker Bonus für uns Drei. Wir haben TRESEROS Bruder in der Nähe von Rendsburg besucht. Wenn Sie bei den Glückspilzen 2009 nachschauen, sein Bruder ist ULTIMO, heisst jetzt Rémi und lebt mit einer wunderschönen Hündin, PILAR, auch von ProAnimal, dem Dackel Wurzel und seiner ganz tollen Familie bestehend aus Vater, Mutter und zwei Töchtern  paradiesisch am Nord-Ostsee-Kanal und ist total glücklich. Die Hunde und auch wir hatten viel Spass und nun hoffen wir alle, dass vielleicht bald auch TRESEROs und Rém (Ultimo)s Schwestern nach Deutschland kommen und es genau so gut haben wie unsere beiden aus dem Esperanzawald.

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Liebe Frau Groenhoff, ich habe mich schon bemüht, nicht zu lang zu schreiben, aber es gibt so viel über TRESERO zu erzählen. Kürzen Sie bitte soviel wie nötig. Fotos kommen spätestens morgen.

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Herzliche Grüsse von den 3 Waddingtons Antje, Tony und Tresero. 

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