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So entstand
PAT

Herzlich Willkommen
auf unserer Homepage! All denen, die uns
noch nicht
kennen, möchten wir uns gerne kurz vorstellen: Wir,
das sind mein
Mann Manfred Roßmann und ich, Elke Roßmann, als
Begründer
des Vereins Pro Animal de Tenerife. Wir
haben uns
die
Rettung der Not leidenden, ausgesetzten
Hunde in den
Bergwäldern
Teneriffas zur Lebensaufgabe gemacht, die ohne die
Hilfe
von uns Menschen zum Tod
durch Verhungern bzw.
Verdursten
bzw. im Winter durch Erfrieren verurteilt wären.

Zum größten
Teil vor Hunger ziellos umherirrend auf der
Suche
nach etwas
Futter und Wasser, so stellte sich uns vor Jahren die
Situation
dar, wenn wir mit unseren eigenen Hunden
in die
Bergwälder
fuhren, um ihnen Auslauf zu geben.
Sie werden
sich jetzt fragen, was denn unter Bergwäldern
zu
verstehen
ist. Gemeint ist das
großflächige Gebiet des
Teide-Nationalparks,
das sich gegenwärtig über eine Fläche von
13571 ha erstreckt
und zukünftig noch erweitert werden soll. Der
Nationalpark
Parque Nacional de las Canadas umfasst das Gebiet
der Canadas,
in dessen Innern sich majestätisch der Vulkan Teide
erhebt, der
eine Höhe von 3718 m über NN hat.

Die Canadas
bilden einen enormen Kessel, der einen Durchmesser
von rd. 16
km hat und von einer im
Halbkreis angeordneten
Bergkette
abgeschlossen wird, die durch Lava
und Tuffstein
gebildet wird
– alles in allem ein Naturschauspiel,
jedoch kein
Lebensraum
für Hunde.
Während
dieser Ausfahrten kreuzten sich unsere Wege
immer
wieder
mit diesen armen Tieren. In der
Wildnis ausgesetzte
Kreaturen,
die einem bei ihrem Anblick die Tränen in
die Augen
trieben –
bis zum Skelett abgemagert, zum Tod durch Hunger u.
Verdursten
verdammt. Es war offensichtlich, dass diese
Hunde
sterben würden,
wenn ihnen niemand hilft. Abgesehen von einigen
wenigen Grillplätzen
in den niedrigeren Höhenlagen rund um den
Teide, gibt
es im Gebirge und in den Wäldern auch
nicht eine
Gelegenheit
für die Tiere, an Futter zu gelangen.
Der Anblick
dieser von
Leid gepeinigten, unverschuldet in ihr Elend geratenen
Tiere veranlasste
uns, zumindest mit Wasser und Futter helfend
einzugreifen,
denn niemand, der ein Herz und eine Seele hat, kann
die deprimierenden
Anblicke
dieser hilflosen, ausgemergelten Tiere
ungerührt
lassen. Eine Änderung dieser Notsituation
wäre nur
möglich,
wenn ihnen permanent geholfen
würde. Mit dieser
Erkenntnis
gingen wir daran, in den Bergwäldern
Futterstellen
einzurichten
und diese erst zweimal, dann dreimal wöchentlich,
dienstags,
donnerstags u. samstags, mit unzähligen
Litern
Wasser, Frischfleisch
und Trockenfutter auszustatten. Wie groß
die Mengen
auch waren, die wir zu diesen Futterstellen brachten
– am nächsten
Fütterungstag fand sich auch nicht ein Krümelchen
mehr. Dank
der regelmäßigen Fütterungen stellte
sich bald der
erste Nachwuchs
ein. Um diesen zu verhindern, sterilisieren und
kastrieren
wir jedes Tier, dessen wir habhaft werden können, was
oft Wochen
in Anspruch nimmt, um ihr Zutrauen zu
gewinnen.
Zwischenzeitlich
hat unser Engagement aufgrund der Vielzahl der
dort ausgesetzten
Tiere – insbesondere auch nach der Jagdsaison
- solche
Ausmaße angenommen, dass wir es
ohne finanzielle
Unterstützung
nicht mehr schaffen.

Auch zeitlich
sind wir an den Grenzen des Möglichen angelangt.
Eine Fütterungstour
in den Wäldern dauert in der Regel
nicht
unter
10 Stunden, hinzu kommt
die Koordination von
Tierarztterminen,
Notfällen, die sofort in die
Klinik gebracht
werden müssen,
was für uns erst danach eine Fortsetzung
der
Fütterungs-Tour
bedeutet, immer mit der erneuten langen Anfahrt
in die Berge.
Abends geht es dann bis spät in
die Nacht auf
unserem
Privatanwesen weiter: In der Regel tummeln sich
un-
gefähr
50 Hunde auf unserem Anwesen. Die Vermittlung läuft mal
besser, mal
schlechter – es fehlt an Flügen, Familien
und oft
natürlich
auch am Geld .... Futter, Tierarztkosten
etc. ver-
schlingen
jeden Monat Unsummen und die Fluggesellschaften
machen es
uns immer schwerer und verlangen horrende Summen
an "Übergepäck",
wenn ein Tier ausgeflogen werden kann. Dies
alles übersteigt
unsere privaten Mittel schon lange. Notwendig
wäre
ein großes Grundstück, um alle Hunde,
die der Hilfe be-
dürfen,
dort kontrolliert versorgen und betreuen zu können.
Trotzdem sind
wir voller Optimismus, zumal wir durch
unsere
Arbeit einige
liebe Menschen, die uns unterstützen, an unserer
Seite haben.
Vielleicht
hat dieser minimale Einblick in unsere
Arbeit ja Ihr
Interesse
für unsere Tierschutzarbeit oder für
unsere Tiere
geweckt –
auf den folgenden Seiten haben Sie Gelegenheit, sich
weiter zu
informieren.
Es grüßen
Sie herzlich
Ihre Elke
u. Manfred Roßmann
- Pro Animal
de Tenerife -
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