.

Wenn wir auf unserer Insel unterwegs sind und wir uns herrenloser Vierbeiner annehmen, oder diese vor Ort versorgen, dann tun wir dies bedingungslos, weil wir ihr Leben retten wollen, da sie in den Bergen und auf den Straßen zum Sterben verurteilt sind. Was immer uns auch für ein Tier begegnet, wir sondieren nicht nach Alter, Krankheit, Schönheit oder anderen Kriterien, die für eine spätere Vermittlung eines Tieres in der Regel eine Rolle spielen und so geschieht es manchmal, dass erst nach eingehender Untersuchung in der Klinik Krankheiten diagnostiziert werden, die eine Vermittlung aufgrund erforderlicher Behandlungen um Monate verzögern oder oftmals von vorne herein ausschließen, Handicaps vorhanden sind, oder durch notwendige Operationen (z. B. Amputationen) erst noch entstehen werden, ein Hund, der eigentlich gar nicht so alt aussieht, auf einmal doch schon sehr alt ist, ein Tier plötzlich unter Epilepsie leidet oder dergleichen... 

.

.

... dann wären da noch die, die seit vielen Jahren von uns an ihren angestammten Plätzen in den Wäldern kontinuierlich mit Futter versorgt werden u. die wir medizinisch betreuen - für die eine Unterbringung auch bei uns allerdings nicht (mehr) in Frage kommt, weil sie schon viel zu lange in freier Natur im Rudel leben und nicht mehr resozialisiert werden können, bzw. man sie wie einen alten Baum nach so langer Zeit einfach nicht mehr verpflanzen sollte... 

.

.

...und zu guter Letzt noch die Tiere sozialschwacher – meist einheimischer Familien, Kettenhunde, die zu Bewachungszwecken auf diversen Firmengeländen vor sich hin vegetieren – ihre Haltungsbedingungen sind entsetzlich – aber wir können (dürfen!) nicht mehr für sie tun, als sie zu füttern, sie medizinisch zu betreuen und ihnen ein wenig Fürsorge zu schenken, denn sie haben leider vor dem Gesetz einen Besitzer, den wir im Idealfall höchstens davon überzeugen können, dass die Kette doch auch ruhig ein bisschen länger sein darf ...

.

.

Sollen ihre bisherigen traurigen Lebensumstände das „Aus“ für all diese Tiere bedeuten? Sollen wir zusehen, wie die Kettenhunde langsam verhungern und verdursten? Ganz sicher nicht ... ihnen allen wird von uns geholfen – je nach Bedürfnis auf unterschiedliche Art, aber ganz sicher auf Lebenszeit.

Und so ist unsere kleine PAT-Finca im Laufe der Jahre auch ein bisschen ein Gnadenhof geworden... der große hintere Gartenfreilauf bietet unseren – größtenteils nicht mehr vermittelbaren - Schützlingen nicht nur genug Lebens(frei)raum in idyllischer Natur, sondern vor allen Dingen ein glückliches Leben in Sicherheit und unter Artgenossen. Für einige von ihnen ergibt sich erst nach Monaten eine Chance auf Vermittlung, sie versterben leider auch, weil die Zeit, die ihnen bleibt, oftmals gar nicht mehr so lang ist oder sie gehören schon seit Jahren zu uns und sind einfach nicht mehr wegzudenken ...

.

.

Gerade aber auch unsere Paten-Schützlinge benötigen ein besonderes Maß an Fürsorge, regelmäßige medikamentöse Versorgung und Spezialfutter, das auf ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist. All inclusive ist eine Extraportion Zeit für Streicheleinheiten, Fellpflege oder einfach nur ein bisschen 'Zweisamkeit' zwischen Mensch und Tier.

.

.

Mit einer Tier-Patenschaft haben Sie ganz gezielt die Möglichkeit,n Tieren zu helfen und uns bei ihrer Betreuung finanziell zu unterstützen. Sie tragen mit Ihrer Patenschaft nicht nur zur Sicherung von Futter-, Tierarztkosten und Medikamenten bei, sondern leisten auch einen Beitrag zur direkten Verbesserung der Lebens- und Haltungsbedingungen unserer Schützlinge, denn auch ihre Unterkünfte bedürfen der regelmäßigen Erneuerung u. Instandhaltung.
Indem Sie eine Tierpatenschaft übernehmen, tragen Sie dazu bei, dass wir diese Kosten monatlich sichern können, denn die Spendenbeitrage für unsere Patentiere bilden einen festen Bestandteil unseres Budgets, mit dem wir bereits im Vorfeld rechnen und planen können, wenn z. B. größere OPs anstehen, Unterkünfte saniert werden müssen oder dergleichen.

Es geht nicht um die Höhe des Patenschaftsbeitrages – den Sie übrigens selbst bestimmen können -, sondern um dessen regelmäßigen Eingang. Jeder Tierparte erhält eine Patenschaftsurkunde mit einem Foto seines Schützlings und unseren vereinsinternen regelmäßigen Newsletter mit umfangreichen Fotos sowie Berichten rund um unsere Schützlinge aus Teneriffa.

.

lesen Sie hierzu auch:

eine Patenschaft verschenken ...
eine Gruppen-Patenschaft (Schulklasse, Verein etc.)...